Radlader/Teleskopradlader

Artikel vom 12. Februar 2021
Maschinen und Geräte für den GaLaBau

Der Kramer-Radlader 5050 hat ein geringes Eigengewicht mit bis zu 2,65 t. Zusatzgewichte (»Smart Ballast« ) können am Heck hinzugefügt werden. Diese Anpassungsfähigkeit gewährleistet einen Transport auf einem 3,5-t-Anhänger.

Durch innovative Maschinenkonzepte, Digitalisierungsprojekte und modernste Antriebstechnologien setzte auch Kramer auf der bauma 2019 wieder neue Maßstäbe in der Baubranche. Eine besondere Innovation zeigte Kramer mit dem neuen Radlader 5050, der sich durch sein sehr geringes Eigengewicht mit bis zu 2650 kg und einer Kipplast von bis zu 1700 kg auszeichnet. Zusatzgewichte, bei Kramer »Smart Ballast« genannt, die am Heck der Maschine einfach und unauffällig angebracht werden können, ermöglichen eine Anpassung des Gewichts bzw. der Kipplast je nach Nutzeranforderung. Diese Anpassungsfähigkeit gewährleistet einen Transport der Maschine auf einem 3,5-t-Anhänger. Aufgrund der Maschinenbeschaffenheit und der einfachen und günstigen Transportmöglichkeit liegt die Chance für den Einsatzbereich des 5050 vor allem im Garten- und Landschaftsbau. Ebenfalls neu vorgestellt wurde das Teleskopradlader-Modell 8145T in der 9- bis 11-t-Leistungsklasse.  Der Teleskopradlader hat eine Schaufelkipplast von 5500 kg, eine Stapelnutzlast von 3900 kg und ein Betriebsgewicht von 11.170 kg. Seit letztem Jahr bietet Kramer zudem in der gleichen Leistungsklasse den Radlader 8155 an. Dieses Modell zeichnet sich durch eine Schaufelkipplast von 6100 kg und eine Stapelnutzlast von 4200 kg aus und eröffnet daher eine neue Größenklasse im Kramer Radlader-Produktportfolio. Die Rad- und Teleskopradlader sind mit leistungsstarker Load-Sensing-Hydraulik, dem innovativen Fahrantrieb ecospeedPRO (optional) und einem 100 kW starken Deutz-Motor TCD 3.6 ausgestattet. Optional sind die Maschinen mit dem Deutz TCD 4.1 mit 115 kW erhältlich. Ab Januar 2020 erfüllen beide Maschinen die Abgasstufe V. Die Abgasnachbehandlung erfolgt dann mittels DOC, DPF und SCR.

Ein Kramer Teleskopradlader 8145T in der 9- bis 11-t-Leistungsklasse.

Die teleskopierbare Ladeanlage vom 8145T erweitert den vollwertigen Radlader nochmals um eine gesteigerte Überladehöhe, Stapelhöhe, Ausschütthöhe und Reichweite. Das bedeutet: maximale Vielseitigkeit im Radladereinsatz mit extrem hohen Überladehöhen (sämtliche Anhänger und Lkw können mit dieser Ladeanlage be- und entladen werden). Neben Einsatzmöglichkeiten in Industrie und Recycling kann der 8145T für den Materialtransport auf Großbaustellen sowie beim Be- und Entladen von schweren Transportketten und Verkehrsträgern eingesetzt werden. Die komfortable und vollverglaste Fahrerkabine zeichnet sich durch Geräumigkeit mit hervorragender Rundumsicht für ein ermüdungsfreies und effizientes Arbeiten aus. Die Z-Kinematik ermöglicht hohe Reißkräfte und besonders schnelles Auskippen. Wie bei allen Modellen der 8er-Serie – der Premium-Reihe von Kramer – stehen serienmäßig die Lenk-arten Allrad-, Hundegang- und Vorderachslenkung zur Verfügung. Dank des bewährten ungeteilten Fahrzeugrahmens überzeugen beide Maschinen mit maximaler Standsicherheit, Wendigkeit und konstanter Nutzlast. Aufgrund der Allradlenkung und eines Lenkwinkeleinschlags von 2 x 40° sind die Maschinen Spezialisten für schwere Lasten, und das auch auf engen Baustellen. Der Wenderadius dieser Maschinen liegt bei nur 3865 mm. Als einer der ersten Hersteller präsentiert Kramer bereits 2019 Maschinen, die die fünfte Stufe der europäischen Abgasgesetzgebung einhalten – darunter der Radlader 5065 aus der 5er-Serie und der 8095 aus der Premium-Reihe von Kramer, die auch auf der bauma 2019 präsentiert wurden. Diese Kramer Maschinen erfüllen bereits heute die strengeren Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide. Durch die Einführung der Stufe V in Europa im Bereich der mobilen Arbeitsmaschinen werden damit weltweit die höchsten Emissionsstandards eingeführt.

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