Thermofässer

Artikel vom 10. Mai 2020
Straßenunterhaltungs maschinen

Wenn bei Straßen- oder Kanalbetrieben sowie in Stadtbetrieben und Kommunen vermehrt bituminöse Sanierungsarbeiten anfallen, ist beim Einbau von Heißmischgut die schnelle Materialabkühlung durch längere Anfahrtswege das große Problem. Die herkömmlich verbreitete Materialdeckung mit Plane bringt in keiner Weise den gewünschten Erfolg. Entsorgung oder Recycling von kaltem, unbrauchbar gewordenem Heißmischgut oder Bauabnahmeschwierigkeiten durch zu kalt eingebautes Heißmischgut, verbunden mit erheblichen Baustellenmehrkosten, sind die Folge. Diese Mehrkosten kann sich in der heutigen Zeit bei den angespannten Kalkulationen keine Firma oder Kommune mehr leisten. Eine Lösung des Problems bietet das Geyer-Thermofass das in verschiedenen Größen (1,5 t bis 8 t – 9 t – 20 t) hergestellt wird. Auf Wunsch wird auch ein Zwei-Kammer-Behälter (Duo-System mit zwei getrennten Ausläufen und Schiebern) gefertigt. Das Thermofass ist mit entsprechenden Hänge- und Anbauvorrichtungen versehen, um eine schnelle Inbetriebnahme zu gewährleisten. Mit einem Kran, Bagger oder Stapler ist das rundum mit Steinwolle isolierte Fass leicht verladbar. Diese Steinwolle ist auf einer Drahtnetzmatte verarbeitet, um ein Abrutschen zu verhindern. Außerdem ist die Wolle nicht brennbar (Baustoffklasse A1 nach DIN 4102); der Schmelzpunkt liegt bei über 1000°. Somit besteht auch kein Mineralverlust beim Verschweißen des Thermofasses. Durch die Eigenschaften der Isolierung gewährt Geyer Landtechnik eine Einbauzeit von 12 Stunden für das Heißmischgut. Die Fassform dient dem ständigen Zusammenlaufen des Materials, damit eine kleinstmögliche Wärmeabstrahloberfläche entsteht und keine unnötigen Kosten für die Gasbefeuerung sowie Instandhaltung (Gas, Düsen, Überprüfung) anfallen. Gerade die Form des Thermofasses ist für eine optimale Restmengenentleerung sehr hilfreich. Alle verbauten Zusatzteile sind Markenerzeugnisse von deutschen Herstellern. Die Entnahme des Heißmischgutes ist sehr effizient gehalten und wird durch den angekippten Behälter über eine kugelgelagerte Schieberöffnung abgegeben. Daher wird keine Förderschnecke benötigt, bei der Reinigungs- und Wartungsarbeiten erforderlich sind.

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