Transporter

Artikel vom 22. Januar 2021
Leichte Lieferwagen

Viele Sonderlösungen basieren auf dem neuen 3,5- bis 4-Tonner Citroën Jumper und machen ihn zu einem echten Allrounder.

Die Groupe PSA ist führender Anbieter von leichten Nutzfahrzeugen auf dem europäischen Markt. Ziel des Konzerns ist es, den Marktanteil in Europa weiter auszubauen und zugleich die Entwicklung in anderen Regionen stärker voranzutreiben. Das Werk Sevel Sud im italienischen Val di Sangro (ein Joint Venture von FCA und der Groupe PSA) hat mit der Produktion der Modelle Peugeot Boxer, Citroën Jumper und Fiat Ducato seine Fertigungskapazitäten in den vergangenen drei Jahren überschritten. Die Umstellung der Fertigung von Opel- und Vauxhall-Transportern auf die gemeinsame Groupe PSA-Plattform macht zusätzliche Fertigungskapazitäten erforderlich. Aus diesem Grund erweitert die Groupe PSA den polnischen Standort in Gliwice, um die Voraussetzungen vor Ort voll auszuschöpfen und die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern. Das Werk wird auf die Produktion von leichten Nutzfahrzeugen vorbereitet und an die spezielle Plattform für Transporter angepasst. Mit dieser Investition soll die Produktionskapazität des Standorts auf bis zu 100.000 Transporter pro Jahr erweitert werden. Durch diese Kapazitätssteigerungen im Segment der leichten Nutzfahrzeuge ist die Groupe PSA mit ihren Marken Peugeot, Citroën, Opel und Vauxhall ab Ende 2021 noch stärker aufgestellt. Zudem ist so am Standort Gliwice die Fertigung für einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren gesichert. Das Citroën Nutzfahrzeugprogramm besteht aus den Modellen Nemo, Berlingo, Jumpy und Jumper. Während die Pkw-Version des neuen Citroën Berlingo bereits im September ihre Markteinführung feiert, enthüllt Citroën heute die dritte Generation der Nutzfahrzeugversion des Berlingo. Mit den Transline Solution Modellen bietet Citroën seit vielen Jahren bewährte Ladungssicherungspakete. Der perfekte Allrounder für das Handwerk, Dienstleister oder die KEP-Branche (Kurier-, Express- und Paketdienste) ist der Citroën Berlingo Transline Solution mit dem professionellen Ladungssicherungsausbau der Adolf Würth GmbH & Co KG. Der neue Citroën Berlingo Kastenwagen unterscheidet sich von seinem Vorgänger durch eine stärker vorwärts ausgerichtete Windschutzscheibe und einen höheren und kürzeren Vorbau, was durch die Verwendung der Plattform EMP2 ermöglicht wird. Der neue Citroën Berlingo Kastenwagen ist in zwei verschiedenen Längen erhältlich: Länge M mit 4,4 m und XL mit 4,75 m. Mit Worker und Driver bietet der neue Citroën Berlingo Kastenwagen zwei verschiedene Versionen, die sich im Hinblick auf Bodenfreiheit, Unterfahrschutz und Ausstattung unterscheiden. Vielseitigkeit und Variabilität stehen im Vordergrund: Die Fahrerkabine Extenso verfügt über drei Plätze in der ersten Reihe; in der variablen größeren Fahrerkabine können bis zu fünf Passagiere befördert werden (erste und zweite Reihe). Eine intelligente Architektur: leichter Zugang zum Heck über Flügeltüren oder eine Heckklappe, seitliche Schiebetüren sowie zahlreiche nützliche Ablagen. Die Nutzlast von bis zu 1000 kg geht nicht zu Lasten der Innenbreite zwischen den Radkästen. Der neue Citroën Berlingo Kastenwagen kann mühelos bis zu zwei Europaletten transportieren. Der Berlingo steht einem Pkw zudem grundsätzlich in nichts nach. Die Expertise von Citroën im Bereich der Federung kommt der Fahrwerksabstimmung zugute. Die EMP2 Plattform im vorderen Bereich des Fahrzeugs verbessert die Manövrierbarkeit und ist mit den neuesten Fahrerassistenzsystemen kompatibel. Zwanzig Fahrerassistenzsysteme erleichtern den Alltag: Der Überlastanzeiger und die Technologie Surround Rear Vision sind einzigartig im Nutzfahrzeugsegment. Hinzu kommen unter anderem das Head-up-Display, die elektrische Feststellbremse, der aktive Geschwindigkeitsregler und -begrenzer mit Bremsfunktion und Active Safety Brake. Zu den vier Konektivitätstechnologien gehören das Navigationssystem Citroën Connect NAV DAB und die kabellose Smartphone-Ladestation. Das Motorenangebot besteht aus leistungsstarken, effizienten 1.5 BlueHDi-Dieselmotoren und 1.2 PureTech-Benzinmotoren, die (je nach Version) mit einem Achtgang-Automatikgetriebe EAT8 kombiniert werden können. Viele Sonderlösungen basieren auf dem neuen 3,5- bis 4-Tonner Citroën Jumper – so beispielsweise der Citroën Jumper Dreiseitenkipper mit Allradantrieb oder der vielseitig einsetzbare Citroën Jumper Leichtbaukoffer. Größter seiner Vertreter ist der Jumper-Großraumkastenwagen L4H3 mit Rollcontainer-Einrichtung. Dieser weist eine Gesamtlänge von 6,36 m bei einer Breite von 2,05 m und einer Höhe von 2,76 m auf. Der Jumper-Großraumkastenwagen verfügt über die Motorisierung 107 kW/146 PS. Dank pneumatischer Federung, niedriger Ladekante von 49 cm, breiten Seitenschiebetüren und einer 180 Grad öffnenden Hecktür wird dafür gesorgt, dass sich der Citroën Jumpy, der kleinere Bruder des Jumper, ebenfalls für die Lösung unterschiedlichster Transportaufgaben eignet.

Der neue Citroën Jumpy ist mit einer Anhägerlast von maximal 2,5 t ein idealer Partner für kommunale Betriebe.

So innovativ wie seine neue Fahrzeugeinrichtung ist auch der neue Citroën Jumpy. Er vollführt als komplette Neuentwicklung einen regelrechten Generationensprung und ist mit einer Nutzlast von maximal 1400 kg, einem Ladevolumen von maximal 6,6 m³ und einer Anhängelast von maximal 2,5 t ein idealer Partner für kommunale Betriebe, Handwerker, Lieferservices, Körperschaften und Dienstleistungsfirmen. Angeboten werden zwei Motorisierungen: der Citroën Jumpy Kastenwagen Transline L2H1 HDi 125 mit 128 PS/94 kW und der Citroën Jumpy Kastenwagen Transline L2H1 HDi 165 mit 163 PS/120 kW. Der Jumpy mit Doppelkabine, der in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Umbauspezialisten Snoeks Automotive B.V. entwickelt wurde, ist das ideale Fahrzeug für gewerbliche Nutzer, die Platz für bis zu sechs Personen in Kombination mit einem hohen Laderaumvolumen wünschen. Je nach Einsatzzweck stehen drei Ausführungen zur Wahl: Die kostenoptimierte Variante Eco verfügt hinter der zweiten Sitzreihe über eine feststehende Trennwand sowie über eine Bodenverkleidung aus Holz. Die Variante Komfort Plus bietet über die Ausstattung des Eco hinaus umfangreiche Sicherheits- und Komfortfeatures, darunter Staufächer unter den Sitzen und eine Audioanlage RCC DAB mit USB-Anschluss. Ab sofort erweitert die neue Ausführung Eco-VarioSpace das vielfältige Angebot. Die Besonderheit: Die zweite Sitzreihe kann bei Bedarf so umgeklappt werden, dass diese sich an die vordere Sitzreihe anschmiegt. Dadurch entsteht deutlich mehr Platz für zu befördernde Güter: Das Laderaumvolumen in der Länge M wächst von 3,2 m³ auf 4,7 m³ und in der Länge XL von 4,0 auf 5,5 m³. Die Ladelänge gewinnt ebenfalls beträchtlich und beträgt maximal 1830 mm (M) beziehungsweise 2180 mm (XL); die Ladehöhe beläuft sich jeweils auf 1296 mm. Auch die Sicherheit wird großgeschrieben: Ein Stahlrahmen mit einem stabilen Netz oberhalb der zweiten Sitzreihe schützt die Passagiere vor möglicherweise verrutschender Ladung. Neben der zusätzlichen Flexibilität verfügt der Jumpy Doppelkabine in der Version Eco-VarioSpace in Reihe 1 und 2 über Sitze aus Kunstleder und eine robuste Bodenplatte aus Birkenholz. Der Citroën Jumpy Doppelkabine Eco-VarioSpace wird in Verbindung mit zwei Dieselmotoren der neuesten Generation angeboten: BlueHDi 120 Stop&Start (90 kW) und BlueHDi 150 Stop&Start (110 kW). Der Citroën Jumper Kombi ist mit drei BlueHDi-Dieselmotorisierungen bestellbar, welche die Euro 6-Norm erfüllen. Der BlueHDi 110 (81 kW/110 PS), der BlueHDi 130 (96 kW/130 PS) und der seit November 2015 bestellbare BlueHDi 160 (120 kW/ 160 PS) stehen für Gesamtverbräuche, die bis zu 18 % niedriger sind als ihre Vorgängerversionen. Personenbeförderung à la Citroën mit bis zu neun Sitzen – beispielsweise für Jugendvereine oder Shuttledienste – wird somit noch wirtschaftlicher und noch umweltschonender. Die Dieselmotorisierung BlueHDi 110 mit manuellem 6-Gang-Getriebe weist eine Leistung von 81 kW/110 PS sowie ein maximales Drehmoment von 304 Nm. Mit dem BlueHDi 130, der eine Leistung von 96 kW/130 PS sowie ein maximales Drehmoment von 350 Nm aufweist, hat der Citroën Jumper eine weitere sparsame, effiziente Motorisierung im Programm. Der neue Motor ist mit einem manuellen 6-Gang-Getriebe ausgestattet und kann zudem optional mit Stop&Start-Technologie bestellt werden. Die seit November 2015 bestellbare Dieselmotorisierung BlueHDi 160 mit 120 kW/163 PS wird das Motorenangebot für den Citroën Jumper Kombi nach oben hin abrunden. Der Dieselmotor verfügt über ein maximales Drehmoment von 350 Nm. Der neue batterie-elektrische Citroën e-Jumpy kann ab sofort bestellt werden. Die Kundenauslieferungen des emissionsfreien Transporters beginnen ab Oktober 2020, das gilt sowohl für die Version mit 50 kWh-Batterie und einer Reichweite bis maximal 230 Kilometer als auch für den größeren 75 kWh-Akku mit einer Reichweite bis zu 330 km nach WLTP. Ebenso wie bei den Pkw profitieren auch Käufer von elektrischen Transportern von der Innovationsprämie der Bundesregierung. Der neue E-Transporter übernimmt sämtliche Vorteile eines jeden Jumpy wie zahlreiche Ablagefächer, einen komfortablen Innenraum, großzügiges Ladevolumen und kompakte Abmessungen. Die Nutzlast von bis zu 1.275 kg ist passgenau auf die Bedürfnisse im Segment zugeschnitten. Zusätzlich ist der ë-Jumpy mit Anhängerkupplung bestellbar und bietet eine Anhängelast von bis zu einer Tonne. Insgesamt drei Längen stehen zur Wahl, darunter die neue Länge XS (4,60 m). Mit einem Ladevolumen von 4,6 m3(XS) bis 6,6 m3(XL) gehört der ë-Jumpy zu den besten Fahrzeugen im Segment. Dank einer Ladebreite von 1,25 m können Europaletten mühelos verstaut werden und gleichzeitig kann sich der elektrische Transporter mit einer Höhe von nur 1,90 m auch in Tiefgaragen fortbewegen. Kunden können beim Citroën ë-Jumpy zwischen zwei unterschiedlich großen Lithium-Ionen-Batterien wählen. Je nach Bedarf stehen ein Akku mit 50 kWh für eine Reichweite bis 230 km und eine 75 kWh-Batterie für maximal 330 km nach WLTP zur Verfügung. Mit einer Leistung von 100 kW (136 PS) und einem maximalen Drehmoment von 260 Nm ist der elektrische Transporter der ideale Begleiter für Handel, Handwerk und kommunale Betriebe. In allen drei Fahrmodi (Eco, Normal, Power) beträgt die Höchstgeschwindigkeit 130 km/h. Der Normal-Modus optimiert Reichweite und Leistung, Eco optimiert den Energieverbrauch durch begrenzte Antriebs- und Heizungsleistung und der Power-Modus gibt dem e-Transporter Leistung & Dynamik auch bei maximaler Zuladung. Zum Aufladen der Batterie des Citroën ë-Jumpy bestehen verschiedene Möglichkeiten: An einer öffentlichen Schnellladestation kann er mit bis zu 100 KW geladen werden, so lässt sich die 50 kWh-Batterie in nur 30 Min. und die 75 kWh-Batterie in nur 45 Min. bis zu 80 % wieder aufladen. An einem 7,4 kW-Ladeanschluss lässt sich die leere Batterie in weniger als 8 Stunden wieder vollständig aufladen, somit ist die Version mit 50 kWh-Batterie beispielsweise über Nacht wieder einsatzbereit. Selbstverständlich ist der E-Transporter auch mit jeder konventionellen Haushaltssteckdose kompatibel. Citroën wird dabei in Zusammenarbeit mit einem Partnerunternehmen die Installation einer individuellen Ladestation für Zuhause anbieten. Der Citroën ë-Jumpy bietet insgesamt 15 nützliche Fahrerassistenzsysteme für sicheres Fahren. Neben dem Keyless-System und einem Head-up Display verfügt der elektrische Transporter unter anderem über Spurhalteassistent, Frontkollisionswarner mit aktivem Notbremsassistent, Verkehrszeichenerkennung und Müdigkeitswarner. Die 180-Grad-Heckkamera erleichtert Parkmanöver und warnt den Fahrer gemeinsam mit Ultraschallsensoren an Front und Heck vor toten Winkeln und Hindernissen. Dank Mirror Link können die Funktionen des Smartphones auf dem Touchscreen des Fahrzeugs genutzt werden. Der neue Citroën ë-Jumpy kommt im Oktober in den Handel. Voraussichtlich Ende des Jahres folgt die rein elektrisch angetriebene Version des Jumpers und im kommenden Jahr dann der 100% elektrische Berlingo Kastenwagen.

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