Neue Verfahren zur professionellen Unkrautbekämpfung

Artikel vom 27. Juli 2026
Grünpflege

Mantis ULV Sprühgeräte zeigt auf der GaLaBau 2026 mit »BioMant« und »MANKAR« zwei Verfahren zur professionellen Unkrautbekämpfung: Heißwasser für sensible Bereiche sowie ULV-Technologie für eine präzise Ausbringung bei reduziertem Mittelverbrauch.

Mit »MANKAR« bietet Mantis präzise ULV-Technologie für reduzierten Mittelverbrauch (Bild: MANTIS ULV Sprühgeräte).

Fachkräftemangel, steigende Betriebskosten und strengere Anforderungen an den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verändern die Pflege von Wegen, Plätzen und Grünflächen. Kommunen sowie Betriebe im Garten- und Landschaftsbau suchen deshalb nach Verfahren, die wirtschaftlich einsetzbar sind und den Umgang mit Ressourcen stärker berücksichtigen. MANTIS ULV Sprühgeräte GmbH stellt dafür auf der GaLaBau 2026 Lösungen am Stand des Vertriebspartners Ebinger vor.

Im Fokus stehen zwei unterschiedliche Ansätze für die professionelle Unkrautbekämpfung. »BioMant« arbeitet mit Heißwasser und kommt ohne chemische Mittel aus. Das Verfahren eignet sich besonders für sensible Bereiche wie Innenstädte, Schulen, Spielplätze oder Friedhöfe. Dort kann die thermische Behandlung eine Alternative sein, wenn auf Herbizide verzichtet werden soll oder entsprechende Vorgaben gelten.

Heißwasser für sensible Einsatzbereiche

Die Heißwassertechnik bekämpft Unkraut ausschließlich mit heißem Wasser. Für Anwender ist das vor allem dort interessant, wo der Einsatz chemischer Verfahren nicht gewünscht oder nicht zulässig ist. Gleichzeitig adressiert das Verfahren typische Anforderungen kommunaler Pflege: Es soll auf befestigten Flächen, öffentlichen Wegen und in stark frequentierten Bereichen einsetzbar sein, ohne zusätzliche Wirkstoffe auszubringen.

ULV-Technologie für präzise Ausbringung

Wenn ein vollständiger Verzicht auf Herbizide nicht möglich oder wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, bietet »MANKAR« einen anderen Ansatz. Die Ultra-Low-Volume-Technologie arbeitet mit definierten Tropfengrößen und einer gleichmäßigen Verteilung. Dadurch lässt sich der Mittelverbrauch je nach Anwendung und Einsatzbereich gegenüber konventionellen Verfahren reduzieren. Entscheidend ist dabei die präzise Ausbringung: Die eingesetzte Menge wird gezielter auf die zu behandelnde Fläche gebracht.

Für Bauhöfe und GaLaBau-Betriebe kann die Auswahl des passenden Verfahrens damit stärker vom jeweiligen Einsatzgebiet abhängen. Auf Flächen mit hohen Anforderungen an chemiefreie Pflege steht die Heißwasserlösung im Vordergrund. In Bereichen, in denen Herbizide weiterhin eingesetzt werden, rückt eine möglichst genaue Dosierung und Verteilung in den Fokus. Beide Ansätze zielen darauf ab, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und den Mittelverbrauch zu senken oder ganz zu vermeiden.

Präsentation auf der GaLaBau 2026

Fachbesucher können sich auf der GaLaBau 2026 über beide Technologien informieren und die Systeme live erleben. Die Präsentation findet am Stand der Ebinger GmbH in Halle 9, Stand 9-317, statt. Weitere Informationen stellt das Unternehmen unter www.mantis-ulv.com bereit.

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