Griffiges Winterstreu aus gebranntem Ton
Winterdienst-Zubehör
Mit seinem mineralischen Winterstreugranulat bietet Liapor eine salzfreie Alternative für die Glättebekämpfung auf kommunalen Verkehrsflächen. Das leichte Blähtongranulat verbessert die Griffigkeit vereister Wege und Plätze und lässt sich nach dem Winter unter geeigneten Bedingungen weiterverwenden.

Das umweltfreundliche Liapor-Winterstreu aus Ton-Granulat ist eine besonders wirksame Alternative, um die Rutschgefahr auf Straßen, Wegen und Plätzen zu mindern. (Bild: Liapor)
Das Winterstreu von Liapor besteht aus naturreinem Lias-Ton, der bei rund 1.200 °C gebrannt wird. Dabei bläht sich das Material auf und erhält seine charakteristische poröse Struktur. Durch das anschließende Brechen der Blähtonkugeln entstehen raue, griffige Granulatkörner, die auf schnee- und eisbedeckten Oberflächen die Rutschgefahr verringern.
Anders als Streusalz wirkt das mineralische Granulat nicht auftauend, sondern abstumpfend. Es verbessert die Trittsicherheit insbesondere auf Geh- und Radwegen, Plätzen sowie in Fußgängerzonen. Auch als Anfahrhilfe bei durchdrehenden Fahrzeugrädern kann das Material eingesetzt werden.
Salzfreie Alternative für sensible Flächen
Das Granulat kommt ohne Streusalz aus und ist laut Hersteller gut verträglich für Menschen, Tiere und Pflanzen. Salzbedingte Belastungen von Tierpfoten und angrenzenden Grünflächen werden dadurch vermieden.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich in Eingangsbereichen und auf empfindlichen Bodenbelägen. Während sich harter Splitt in Schuhprofilen festsetzen und Kratzer verursachen kann, zerbrechen die vergleichsweise weichen Blähtonkörner bei entsprechender Belastung weiter. Dadurch lässt sich das Risiko von Beschädigungen reduzieren.
Geringes Gewicht und hohe Ergiebigkeit
Liapor-Winterstreu ist deutlich leichter als herkömmlicher Sand oder Splitt. Nach aktuellen Herstellerangaben wiegt ein 50-l-Gebinde rund 30 kg und reicht für die Behandlung einer Fläche von etwa 750 m². Gegenüber konventionellen abstumpfenden Streumitteln lässt sich damit bei vergleichbarer Wirkung eine größere Fläche mit derselben Materialmenge abdecken.
Das geringe Gewicht kann Transport, Lagerung und Ausbringung erleichtern. Zudem bleibt das Granulat auch bei längerer Lagerung weitgehend rieselfähig und neigt kaum zur Klumpenbildung.
Für unterschiedliche Abnahmemengen ist das Winterstreu in verschiedenen Lieferformen erhältlich. Neben handlichen 10-l-Beuteln stehen Big Bags mit bis zu 2.000 l Fassungsvermögen sowie lose Ware für die Anlieferung per Silofahrzeug oder Kipp-Lkw zur Verfügung.
Weiterverwendung nach der Schneeschmelze
Nach dem Winter lässt sich das verbliebene Granulat von Gehwegen und Plätzen zusammenkehren. Sofern es nicht durch Schadstoffe oder andere Verunreinigungen belastet ist, kann es auf geeigneten Grünflächen oder Beeten zur Bodenverbesserung eingesetzt werden. Die poröse Struktur lockert den Boden auf und unterstützt die Belüftung im Wurzelbereich.
Damit bietet das mineralische Winterstreu Kommunen eine Alternative zu herkömmlichen abstumpfenden Streumitteln, insbesondere dort, wo eine salzfreie Glättebekämpfung und ein geringer Aufwand bei Transport und Lagerung gefragt sind.


