Außenbeleuchtung sicher planen und steuern
Beleuchtungssanierung
Im Herbst und Winter liegen Wege, Zufahrten und Parkplätze auf Firmengeländen oft im Dunkeln. Eine passende Außenbeleuchtung verbessert Orientierung und Sicherheit, wenn sie gleichmäßig ausleuchtet, nicht blendet und bedarfsgerecht gesteuert wird.

Sensoren, Zeitsteuerung, Dimmung und LED-Technik helfen dabei, Licht passend zum Bedarf einzusetzen und Anlagen im Bestand zu prüfen. (Bild: ArGe Medien im ZVEH)
Wenn der (Arbeits-)Tag im Dunkeln beginnt oder endet, kommt es auf eine passend ausgelegte Außenbeleuchtung an. Beschäftigte, Kunden, Lieferanten und auch Passanten sollen Wege, Treppen, Zufahrten, Rampen und Parkplätze sicher nutzen können. Eigentümer und Betreiber etwa von Gewerbeimmobilien sollten ihre Anlagen deshalb rechtzeitig prüfen lassen und an die aktuelle Nutzung des Geländes anpassen.
Sicher unterwegs auf Wegen, Rampen und Parkplätzen
Eine gute Außenbeleuchtung hilft dabei, Hindernisse, Stufen und Unebenheiten frühzeitig zu erkennen. Entscheidend ist eine gleichmäßige Ausleuchtung der Bereiche, in denen Menschen unterwegs sind oder Fahrzeuge rangieren. Das gilt besonders für Eingänge, Treppen, Rampen, Parkplätze und Ladezonen. Dunkle Bereiche sollten ebenso vermieden werden wie Blendung, die die Sicht zusätzlich erschweren kann.
Auch die Anforderungen an den Betrieb von Arbeitsstätten spielen eine Rolle. Arbeitgeber sind verpflichtet, Arbeitsstätten so zu betreiben, dass Gefährdungen für Beschäftigte möglichst vermieden werden. Anlagen im Freien müssen zudem für den Außeneinsatz geeignet sein. Dazu gehört unter anderem ein Schutz gegen Regen und Staub, damit die Beleuchtung dauerhaft zuverlässig funktioniert.

Areale müssen so beleuchtet sein, dass weder Beschäftigte noch Passanten gefährdet werden. (Bild: ArGe Medien im ZVEH)
Licht bedarfsgerecht schalten und dimmen
Nicht jedes Areal benötigt durchgehend die gleiche Helligkeit. Bewegungsmelder schalten das Licht ein, sobald sie Bewegung erfassen. Dämmerungsschalter orientieren sich an der Umgebungshelligkeit, Zeitschaltuhren an festgelegten Betriebszeiten. Dimmbare Leuchten können nachts mit reduzierter Helligkeit betrieben werden und bei Bewegung heller werden.
Mit einer zentralen Lichtsteuerung lassen sich unterschiedliche Bereiche wie Parkplatz, Eingang und Lagerhof getrennt regeln. So kann die Beleuchtung besser zur jeweiligen Nutzung passen. Auch der Austausch älterer Anlagen gegen LED-Technik kann sinnvoll sein. Wie hoch die mögliche Energieeinsparung ausfällt, hängt vom vorhandenen System, den Betriebszeiten und der Steuerung ab.
Orientierung verbessern und Streulicht verringern
Am Eingang sollten Gesichter, Wege und Beschilderung gut erkennbar sein. Abgeschirmte Lichtpunkte lenken das Licht gezielt auf die benötigten Flächen. Das kann die Orientierung auf dem Gelände verbessern und zugleich Streulicht auf Nachbargrundstücke verringern.
Flackert die Beleuchtung, sind Leitungen beschädigt oder passt die Anlage nicht mehr zur heutigen Nutzung des Geländes, sollte ein Elektrofachbetrieb den Bestand prüfen. Die Fachbetriebe der E-Handwerke beraten und übernehmen die fachgerechte Installation. Eine Fachbetriebssuche bietet der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) unter www.elektrobetrieb-finden.de.


