Großdimensionierter Trommelhacker für leistungsstarke Traktoren
Forsttechnik, Baumpflege und Waldarbeit
Für die professionelle Hackguterzeugung hat Eschlböck den zapfwellenangetriebenen Trommelhacker »Biber 96 ZK« vorgestellt. Die neue Baureihe verfügt über eine Einzugsöffnung von 122 × 85 cm und verbindet eine groß dimensionierte Hackeinheit mit transportgerechten Abmessungen.

Für die professionelle Hackguterzeugung hat Eschlböck auf dem Biberfest den zapfwellenangetriebenen Trommelhacker »Biber 96 ZK« vorgestellt. (Bild: Eschlböck)
Der »Biber 96 ZK« ist der bislang größte zapfwellenangetriebene Holzhacker im Programm von Eschlböck. Entwickelt wurde die Maschine vor dem Hintergrund steigender Motorleistungen moderner Traktoren, deren Antriebsleistung über die Zapfwelle für den Hackbetrieb genutzt wird.
Die Einzugsöffnung misst 122 × 85 cm und ermöglicht die Verarbeitung entsprechend großer Holzquerschnitte. Für die Zerkleinerung kommt der Hackrotor »K6« zum Einsatz. Dessen Konstruktion ist auf die Erzeugung unterschiedlicher Hackgutqualitäten ausgelegt. Der Rotor arbeitet mit sechs Hackmessern und ermöglicht die Herstellung von feinem, stückigem Hackgut ebenso wie von gröberen Hackschnitzeln für größere Biomasseheizanlagen.
Bei der Konstruktion des Rotors wurde zudem auf eine wartungsfreundliche Ausführung geachtet. Spezielle Schraubverbindungen sollen Reparaturen erleichtern und die Lebensdauer der Komponenten erhöhen. Die Schnittlänge lässt sich an unterschiedliche Anforderungen des Hackguts anpassen.
Erleichterter Siebwechsel und Transport
Eine wesentliche konstruktive Neuerung betrifft den klappbaren Trommelkasten. Dieser ermöglicht einen verbesserten Zugang zum Siebkorb, der mithilfe eines Krans gewechselt werden kann. Damit sollen sich insbesondere Umrüstarbeiten bei wechselnden Anforderungen an die Hackschnitzelgröße vereinfachen lassen.
Trotz der großen Einzugsöffnung beträgt die maximale Transportbreite des »Biber 96 ZK« lediglich 2,55 m. Die Maschine verfügt über ein Tandemachsfahrwerk, das für Überstellungsfahrten mit bis zu 80 km/h ausgelegt ist. Dadurch lassen sich auch weiter auseinanderliegende Einsatzorte erreichen, ohne auf einen separaten Maschinentransport angewiesen zu sein.
Mit seiner zapfwellenangetriebenen Bauweise richtet sich der »Biber 96 ZK« vor allem an professionelle Hackgutunternehmen, forstwirtschaftliche Dienstleister und Betriebe, die bereits über leistungsstarke Traktoren verfügen. Die neue Baureihe ergänzt das Eschlböck-Programm im oberen Leistungsbereich der traktorangetriebenen Holzhacker.



