Minifertiger beschleunigt Asphalteinbau auf Gehwegen
Maschinen und Geräte für Bauhöfe, Autobahn- und Straßenmeistereien
Ammann zeigt am »ABG 1570«, wie maschineller Asphalteinbau beim Glasfaser- und Leitungsausbau Abläufe verkürzt. Der kompakte Minifertiger verarbeitet Asphalt auf Fuß- und Radwegen in schmalen Breiten und unterstützt Kommunen sowie Tiefbauer bei Qualität und Terminen.

Das Team von NetzweltFabrik wurde im Einsatz von Experten eingewiesen, um Fragen direkt in der Praxis zu klären (Bild: Ammann Verdichtung).
Beim Glasfaser- und Leitungsausbau steigen die Anforderungen an den Asphalteinbau. Vor allem beim Verschließen von Gräben auf Fuß- und Radwegen verlangen viele Ausschreibungen inzwischen maschinelle Lösungen, um gleichmäßige Oberflächen und verlässliche Bauzeiten zu erreichen. Der »ABG 1570« von Ammann ist für solche Kleinbaustellen ausgelegt: Die Standardeinbaubreiten reichen von 950 bis 1650 mm, mit optionalen Reduzierblechen lässt sich die Arbeitsbreite auf 250 mm verringern.
Ein aktuelles Projekt der NetzweltFabrik GmbH in Zwickau zeigt den Einsatz in der Praxis: Dort wurden in der Leipziger Straße Glasfaserkabel verlegt und der Gehweg im selben Zuge neu asphaltiert. Nach einer Einweisung direkt auf der Baustelle konnte das Team 130 m Gehweg in 5,5 Stunden einbauen. Für den Handeinbau wären nach Angaben aus dem Projekt rund zwei Tage nötig gewesen.
Maschineller Einbau statt Handeinbau
Der kompakte Fertiger soll eine Lücke schließen, die sich durch engere Fristen und höhere Qualitätsanforderungen in Kommunen ergibt. Gerade längere Trassenabschnitte verursachen beim manuellen Einbau hohen körperlichen Aufwand. Maschineller Einbau sorgt dagegen für eine gleichmäßigere Oberfläche und beschleunigt die Wiederherstellung von Geh- und Radwegen.
Für Unternehmen im Kabel- und Leitungsbau bedeutet das mehr Unabhängigkeit bei laufenden Projekten. Wer den Asphalteinbau selbst ausführen kann, ist weniger auf externe Firmen angewiesen und kann Bauabläufe besser planen. Vor der Anschaffung standen eine Beratung und eine Vorführung auf der Baustelle. Die Übergabe erfolgte praxisnah: Nach einer kurzen theoretischen Einweisung wechselte das Team unmittelbar in den Baustellenbetrieb.
Schmale Breiten für Geh- und Radwege
Die geringen Einbaubreiten sind besonders für kommunale Wege und schmale Baustellen relevant. Mit Reduzierblechen eignet sich der Minifertiger auch für sehr enge Gehwege oder Gräben. Gleichzeitig bleibt die Maschine auf kontinuierlichen Einbau ausgelegt, sodass sich Abschnitte sauber und in einem Zug herstellen lassen.
Im Baustellenalltag zählt neben der Geschwindigkeit auch die Entlastung der Beschäftigten. Heißer Asphalt und Handarbeit sind körperlich anspruchsvoll. Der maschinelle Einbau reduziert diesen Aufwand und erleichtert gleichmäßige Ergebnisse, ohne den Personalbedarf grundsätzlich infrage zu stellen.
Relevanz für kommunale Infrastruktur
Der Breitband- und Glasfaserausbau sorgt weiterhin für viele Baustellen im öffentlichen Raum. Damit wächst der Bedarf an Verfahren, die Gräben schnell verschließen und Oberflächen zuverlässig wiederherstellen. Für Kommunen und Tiefbauer kann ein kompakter Fertiger daher eine sinnvolle Ergänzung sein, wenn Qualität, Termintreue und Arbeitserleichterung zusammenkommen sollen.




