Ledlenser senkt CO₂-Fußabdruck

Artikel vom 24. September 2026
Service und Zubehör

Ledlenser hat seinen CO₂-Fußabdruck seit 2023 um fast 40 % reduziert. Der Progress Report 2025 zeigt Fortschritte bei Emissionen, recyceltem Aluminium, erneuerbarer Energie und gesellschaftlichem Engagement – Scope 3 bleibt die zentrale Aufgabe.

Ledlenser hat den CO₂-Fußabdruck seit 2023 um fast 40 Prozent gesenkt. (Bild: Ledlenser)

Der von Ledlenser veröffentlichte »Progress Report 2025« zeigt eine deutliche Entwicklung in der eigenen Emissionsbilanz: Innerhalb von zwei Jahren sank der CO₂-Fußabdruck von 14.909 t Kohlendioxidäquivalent im Jahr 2023 auf rund 9.000 t CO₂e im Jahr 2025. Das entspricht einem Rückgang um fast 40 % bei konstanten Produktionsmengen.

Besonders stark fielen die Einsparungen in den Bereichen Scope 1 und Scope 2 aus. Dazu zählen direkte Emissionen aus dem eigenen Betrieb sowie indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie. Gegenüber 2023 wurden diese Emissionen um 86 Prozent reduziert. Die Scope-3-Emissionen aus der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette gingen im selben Zeitraum um 26 % zurück.

Recyceltes Aluminium als Hebel

Ein Schwerpunkt der Entwicklung liegt beim Materialeinsatz. Mit der Neuauflage der »P-Serie« setzte das Unternehmen erstmals systematisch auf recyceltes Aluminium innerhalb einer gesamten Serie. Über das gesamte Produktportfolio hinweg lag der Anteil von recyceltem Aluminium im Jahr 2025 bereits bei 52 %.

Aluminium ist für viele Produkte des Lichtspezialisten ein zentraler Werkstoff, verursacht aber einen wesentlichen Teil der materialbezogenen Emissionen. Der Einsatz von recyceltem Aluminium setzt daher direkt bei einem emissionsrelevanten Bereich an. Laut Mitteilung soll dies ohne Abstriche bei Qualität, Funktionalität und Langlebigkeit erfolgen.

Auch die Energieversorgung trägt zur veränderten Bilanz bei: Seit November 2024 wird der unternehmenseigene Produktionsstandort im chinesischen Yangjiang vollständig mit erneuerbarem Strom versorgt. Weltweit stammen 98 % des eingesetzten Stroms aus erneuerbaren Quellen.

Scope 3 bleibt im Fokus

Trotz des Rückgangs bleiben die Scope-3-Emissionen die zentrale Herausforderung. Sie machten 2025 weiterhin 94,1 % des gesamten CO₂e aus. Diese Emissionen entstehen unter anderem durch eingekaufte Materialien und Transporte entlang der Wertschöpfungskette. Entsprechend liegen dort weitere Ansatzpunkte für Verbesserungen.

Der Bericht macht damit auch sichtbar, dass Fortschritte in den eigenen Betriebsabläufen allein nicht ausreichen. Ein großer Teil der Emissionen hängt von Materialströmen, Lieferketten und Logistikprozessen ab. Für Hersteller portabler Beleuchtungssysteme bleibt die Zusammenarbeit mit Partnern in der Wertschöpfungskette daher ein wichtiger Bestandteil künftiger Maßnahmen.

Engagement über Umweltfragen hinaus

Neben Umwelt- und Produktthemen beschreibt der Bericht auch das gesellschaftliche Engagement. Im Jahr 2025 unterstützte das Unternehmen gemeinnützige Organisationen mit mehr als 2.400 Produktspenden sowie 30.000 Euro. Die Unterstützung reichte von humanitärer Hilfe und medizinischer Versorgung bis zu Bildung, Forschung und Katastrophenschutz.

Das Produktportfolio umfasst Stirn- und Taschenlampen, Laternen sowie Arbeitsleuchten. Die Angaben im Bericht zeigen, wie Materialauswahl, Energiebezug und gesellschaftliches Engagement miteinander verknüpft werden. Der vollständige Bericht steht online zum Download bereit.

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