Gebraucht oder neu? Umbau zum E-Transporter

Artikel vom 16. Juni 2021
Kommunaltransporter und Geräteträger

Elektrofahrzeuge sind im Gespräch wie noch nie – nicht nur bei den Pkw, wo sich der Markt dank staatlicher Subventionen in kurzer Zeit verdoppelt hat. Auch Nutzfahrzeuge zeigen sich zunehmend elektrisch. Aber: Wenn die Nachfrage explodiert, steigen auch die Lieferfristen. Da lohnt der Blick auf die Alter­native Umbau.

Das Fahrzeug stammt aus China und der Elektroantrieb kommt aus Deutschland: KM-E-Fahrzeug (Bild: König Metall).

König Metall geht die Frage gleich mit zwei Lösungsvorschlägen/Methoden an. Die Firma rüstet Kleintransporter entweder komplett vom Verbrennungsmotor auf Elektroantrieb um oder optimiert schon vorhandene Fahrzeuge.

Die erste Lösung wendet sie auf den Typ »KM 02« des chinesischen Herstellers DFSK an, der – auch in Deutschland (Importeur Indimo) – mit Benzinmotor angeboten wird. Der »KM 02« ist ein typischer Kleintransporter – 600 kg Nutzlast, maximal 90 km/h schnell und bis zu 130 km mit einer Batterieladung (bereits Lithium-Eisenphosphat) unterwegs. Es kostet als Pritschenfahrzeug ab ca. 45.000 Euro.

Die Alternative aus demselben Hause ist eine Optimierung der Elektrotransporter von Alké aus Italien. Gegenüber dem Ursprungsmodell bringt die Variante von König Metall über die Batterietechnik eine Verdoppelung der Reichweite auf rund 140 km. Der Alké ist nicht nur Transporter, sondern auch ein Zugfahrzeug, die Anhängelast beträgt vier Tonnen.

Autor:
Matthias Röcke
Freier Fachredakteur
Auszug aus seinem Bericht in Ausgabe Kommunale Fahrzeuge 2021, Seite 12-13.

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