Ausgezeichneter »Grip4-70« – Sauerburger erhält Innovationspreis

Artikel vom 11. August 2021
Fahrzeuge

Der neue Sauerburger »Grip4-70« bekam vor kurzem den Innovationspreis 2020 der Zeitschriften »Schweizer Landtechnik« und »Landwirt« (Österreich) in der Kategorie »Industrie«. Das jüngste Mitglied der »Grip4«-Familie erfüllt die besonderen Anforderungen der Bergregionen in der Landwirtschaft und der Pflege von Naturschutzflächen.

Mit der »Alp Innovation Trophy 2020« ist jüngst die Firma Sauerburger ausgezeichnet worden. Wie das Unternehmen nun mitteilte, erhielt der neue Grip4-70 für seine besondere Eignung in Hanglagen die Auszeichnung. Chefredakteur Dr. Roman Engeler überreichte die Trophäe im kleinsten Kreis im Werk in Wasenweiler (Bild: Sauerburger).

»Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung als Anerkennung unserer Arbeit«, bringt es Firmeninhaber und Geschäftsführer Franz Xaver Sauerburger jun. auf den Punkt. »Unsere Firma hat sich auf Produkte spezialisiert, deren Stückzahlen für größere Unternehmen zu klein und unrentabel sind. Gleichzeitig haben wir eine leistungsfähige Konstruktions- und Entwicklungsabteilung, die es uns erlaubt, besondere technische Lösungen zu entwickeln und auf Anregungen und spezielle Wünsche unserer Kunden schnell einzugehen. Dies wiederum hebt uns auch von kleineren Firmen ab. Die jahrelange Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Traktoren, Teleskop- und Hofladern, neben unserem breiten Geräteprogramm, kommen auch dem ›Grip4‹ zu gute.«

Hangtraktor neu erfunden

Während die größeren »Grip4«-Modelle mit 95 PS (70 kW)und 113 PS (83 kW) ihrem Markt seit längerem schon erfolgreich bei den Kommunen, Garten- und Landschaftsbaubetrieben, Flussmeistereien und Deichverbänden im Hochwasserschutz an den deutschen Flüssen und an der Nordsee sowie den Autobahnmeistereien in Frankreich und Belgien gefunden haben, zielt der neue »Grip4-70« auf die gleiche Klientel, die allerdings ein leichteres Fahrzeug suchen.

»Grip4-70«:ein echter Hingucker

Neu ist die mittig platzierte Komfortkabine, die eine bessere Übersicht nach allen Seiten. Der Motor ist jetzt nicht mehr rechts neben der Kabine, sondern hinten. Das bringt eine bessere Balance des Hanggeräteträgers in dieser PS-Klasse, denn im Wesentlichen wird der Frontanbauraum genutzt. Eine weitere Neuheit ist die Kühlerbaugruppe: sie ist zum Motor hin geschlossen; die Ansaugluft kommt von oben aus der relativ staubfreien Zone und wird zur rechten Seite herausgeblasen, also direkt ins Freie, optional mit Umkehrlüfter. Mit dieser Konstruktion gelangen keine Staub- und Heupartikel in den Motorraum, wo sie zu Entzündungen und Bränden führen könnten. Optisch gelungen sind die Tanks für Kraftstoff und Öl, die formschön in die Kotflügel links und rechts am Heck integriert wurden und mit den Beleuchtungsbaugruppen abschließen.

Komfortabler Arbeitsplatz bei Wind und Wetter

Die Kabine ist federnd auf Hydrodämpfern gelagert und bietet einen komfortablen Arbeitsplatz. Die Seitenscheibe in der Fahrertür ist drehbar zu öffnen. Das Lenkrad und der Joystick sind zentrale Steuerelemente für alle Fahrmodi und die Bedienung des Fronthubwerks mit Zapfwelle. Heizung und Klimaanlage sind selbstverständlich. Im Kabinendach ist die Luftansaugung für Motor und Klimaanlage eingebaut. Dort ist die Luft am wenigsten mit Staub und Verunreinigungen belastet und die Filterpakete sind gut erreichbar.

Der Heckmotor des Hangmähers sorgt gute Balance.

Der Motor des neuen Sauerburger »Grip4-70« kommt von der Firma Kohler und bringt einzig eine Einsatzsicherheit bis 45 Grad Hangneigung mit. Vier Zylinder mit Turbolader und Ladeluftkühlung bringen 75 PS (55 kW) Leistung bei 2600 U/ min und einem maximalen Drehmoment von 300 Nm bei 1500 U/ min. Der Motor ist wassergekühlt und erfüllt die Abgasstufe V. Sauerburger-like erzielt das leicht gekrümmte Auspuffrohr den Venturi-Effekt und führt neben den Abgasen gleichzeitig die Wärme im Motorraum elegant ab, so dass der Motor freier drehen kann.

Kippsicher am Hang

Die robuste, pendelnd aufgebaute Comer Vorderachse ermöglicht hohe Beanspruchungen und pendelt bis 17 Grad für eine ausgezeichnete Bodenhaftung der Räder am Hang. Der Drehpunkt der Rahmenbaugruppe liegt 31 cm oberhalb der Vorderachse. Um das Fahrzeug zum Umkippen zu bringen, müsste der weit tiefer liegende Schwerpunkt des Hangtraktors über diesen Punkt verschoben werden. Das Fronthubwerk lässt sich um 36 cm seitlich verschieben und ermöglicht damit ein sehr gutes Anschlussfahren am Seitenhang mit den Frontarbeitsgeräten. Es ist achsgesteuert und nimmt daher alle Bodenunebenheiten exzellent auf.

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