Kommunaltransporter made in Austria

Artikel vom 2. Dezember 2021
Kommunale Traktoren und Geräteträger

Lindner produziert neben Traktoren und leistungsintensiven Transportern für die Landwirtschaft auch kompakte Kommunaltransporter. Spitzenprodukt dabei ist der »Unitrac 112 LDrive«. Drei weitere Typen sind darunter angesiedelt, der »Unitrac 72«, »Unitrac 92« und der »Unitrac 102«.

Ein Lindner »Unitrac« mit einem Kehraufbau von Trilety, ebenfalls ein Hersteller aus Österreich (Bild: Lindner).

Der »Unitrac 112 LDrive« fährt stufenlos mit dem aus dem Traktorenbereich bekannten CVT-Getriebe bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h. Alle Einstellungen erfolgen über die »LDrive«-Armlehne, auch die Anbaugeräte werden damit bedient. Hier greift das »TracLink«-System: Es erkennt jedes Gerät und unterstützt den Fahrer, die richtige Einstellung zu finden. Außerdem kann das Getriebe zwischen reinen Transportstrecken und Geräteeinsätzen unterscheiden. Wesentliches Merkmal der gesamten Baureihe ist die modern gestaltete Kabine, die sich für Wartungsarbeiten seitlich kippen lässt.

Eine Besonderheit des Kommunaltransporters »Unitrac« ist die zur Seite kippbare Kabine – hier am »112 LDrive« (Bild: Lindner).

Für optimale Wendigkeit steht die Vierradlenkung des »Unitrac«. Die Nutzlast liegt bei mehr als 5000 kg. Fahrkomfort und Geländegängigkeit verbindet das Hochleistungsfahrwerk mit Einzelradaufhängung und hydraulischer Federung. Die anderen »Unitrac«-Fahrzeuge haben ein 16-Gang-Splitgetriebe von ZF. Die Motorleistung der Baureihe umfasst die Spanne von 76 PS bis 109 PS. Zu den Merkmalen der Unitrac-Baureihe zählt die hydraulische Federung mit Niveauregulierung. Geländegängigkeit und Hangtauglichkeit sind weitere Stärken des »Unitrac«, dessen Vorgänger für die Landwirtschaft entwickelt worden waren. Auf Wunsch ist der »Unitrac« auch mit Allradlenkung lieferbar.

Zahlreiche Einsatzmöglichkeiten

Die vier Anbauräume des österreichischen Kommunaltransporters eröffnen unzählige Einsatzmöglichkeiten. Mit einer Nutzlast von mehr als 5000 kg und einer Anhängelast von zehn Tonnen eignet sich der »Unitrac« auch für schwere Transportarbeiten, und das bei voller Geländegängigkeit. Die Motorleistung kann über Front-, Mittel- oder Heckzapfwelle zum Antrieb verschiedener Anbaugeräte genutzt werden. Die Leistung der Zweikreis-Hydraulik (78 l/min) steht serienmäßig über ein einfach wirkendes Steuergerät, ein proportionales, doppeltwirkendes Steuergerät (Ölmotor) und über den so genannten Powerlink-Load-Sensing-Anschluss zur Verfügung. Optional kann die Hydraulik mit bis zu vier doppeltwirkenden Steuergeräten erweitert werden.

Das IT-System »TracLink« stattet die Lindner-Kommunalfahrzeuge mit einer zeitgemäßen Vernetzung aus (Bild: Lindner).

Für die kommunalen »Unitracs« bieten die einschlägigen Gerätehersteller mittlerweile ein umfangreiches Sortiment an. Die österreichische Firma Trilety hat beispielsweise eine speziell auf den »Unitrac« abgestimmte Wechselaufbau-Kehrmaschine konzipiert, die ebenfalls österreichische Firma Kahlbacher hat Schneepflüge und eine Frässchleuder »KFS 650« im Programm. Daneben können die Lindner-Transporter noch mit Böschungsmähern von Fiedler oder mit Absetzkippern der Firma Jotha ausgerüstet werden.

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