Arbeitsbühnen

Artikel vom 4. Februar 2023
Anhänger

Von der ganzen Bandbreite an Aufgaben, die eine Kommune zu bewältigen hat, widmen sich die Hubarbeitsbühnen gleich mehreren. Die Einsätze, die unter Höhenzugangstechnik fallen, sind vielfältig. Regelmäßige Aufgaben umfassen beispielsweise Wartung von Straßenbeleuchtung und Ampelanlagen, Instandhaltung von Grünanlagen oder die thematisch wechselnde Dekoration der Stadt. Auch kurzfristige Bedarfe wie Reparaturen von Schäden an höher gelegenen Stellen zählen dazu. Die Herausforderungen dabei: keine lange Aufbauzeit, flexibel den Abstellort wechseln und Werkzeug griffbereit haben. Die Lkw-Arbeitsbühnen zählen unter den Hubsteigern zu den mobilsten, unabhängigsten Modellen. Der italienische Hersteller Socage hat sich auf die Produktion von Arbeitsbühnen, montiert auf verschiedenen Trägerfahrzeugen, spezialisiert. Von der großen breiten Produktpalette gelten die Vans und Pick-ups als ideale Kommunalfahrzeuge, die auch die Kunze GmbH, offizieller Händler in Deutschland, in ihr Angebot mitaufgenommen hat. Die Van-Arbeitsbühnen gibt es in zwei unterschiedlichen Größen, 12 und 15 m. Das Modell 12VT ist die Version mit einem Teleskoparm mit 12 m Arbeitshöhe und einer seitlichen Reichweite von 7,5 m. Ein weiteres Modell ist die 15VTJ, die über einen 15 m Teleskop-arm mit zusätzlichen Jib verfügt. Der nicht zu übersehende Vorteil der Vans ist der Stauraum. Das Fahrzeug kann mit allen Werkzeugen und Arbeitsgeräten ausgestattet werden, die der Arbeiter immer zur Hand haben sollte. Besonders für Betreiber von elektrischen Anlagen sind die Vans der geeignete Höhenzugang. Ein weiteres Einsatzbeispiel stellt die Dekoration des Stadtbildes dar. Das Dekomaterial findet bequem Platz im Van, ohne beschädigt zu werden. Wenn Einsätze auf schwierigem Gelände liegen, wird auf den Pick-up A314 zurückgegriffen. Entwickelt wurde die Pick-up-Gelenk-Arbeitsbühne (auf Isuzu D-Max oder Nissan Navara) für Geländeeinsätze, zu denen eine Standard-Lkw-Maschine keinen Zugang hätte. Mit einer maximalen Arbeitshöhe von bis zu 14 m und einer sicheren Arbeitslast von 225 kg (2 Bediener plus Werkzeuge) verfügt die Pick-up-Arbeitsbühne über ein großzügiges Leistungsdiagramm. Der Drehturm kann auf 90 ° + 90 ° gedreht werden, um die Reichweite auf 7,2 m zu verbessern. Schließlich ermöglichen neue Bodenkontrollen mit vier einzelnen Hebeln dem Bediener, die Ausleger einzusetzen und die Plattform auch in schwierigsten Umgebungen zu stabilisieren. Die A314 auf Isuzu/Nissan kann mit einer Neigung von bis zu 5 ° fahren, ein Merkmal, das auf einer anderen Gelenk-Arbeitsbühne nur schwer zu finden ist. Socage entwickelte zudem eine Arbeitsplattform, die auf so gut wie jedem Truck über 3 t ohne größere Anpassungen montiert werden kann. Die Besonderheit besteht darin, dass keine Abstützung für diese Ausführung benötigt wird. Die erste Gelenkteleskopbühne ohne Abstützung fertigt der Hersteller momentan in drei Ausführungen, die ForSte 10A, 12A und 16A. Die kleineren Modelle erreichen Arbeitshöhen von 10,1 m bzw. 11,9 m und seitliche Reichweiten von 4,5 m bzw. 5 m. Der 1-Mann-Korb trägt dabei eine Last von 120 kg. Die Arbeitshöhe der ForSte 12A liegt bei 11,9 m und die seitliche Reichweite bei 5 m. Im restlichen Arbeitsdiagramm sind die kleineren Formate sehr ähnlich. Das Highlight ist allerdings die ForSte 16A.

Das Arbeitsdiagramm für die Pick-up-Modelle reicht bis zu beachtlichen 16 m Höhe und 8 m seitliche Reichweite (Kunze).

Das Arbeitsdiagramm reicht von 16 m Arbeitshöhe bis 8 m seitliche Reichweite und ist damit die erste Pick-up-Bühne, die diese Höhe schafft. Die Hubsteiger überzeugen allesamt durch die Einfachheit in der Bedienung und den hohen Sicherheitsanspruch, sind zuverlässig und robust. Sie sind im Stadtverkehr leicht zu integrieren und zeichnen sich durch optimale Wendigkeit aus.

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