GaLaBau 2026: Fachmesse setzt auf Vernetzung und Wissen
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Die GaLaBau 2026 will Branchenprofis Orientierung in der Vielfalt geben: Rund 1100 Aussteller in 14 Hallen zeigen Baustoffe, Pflanzen, Maschinen sowie Lösungen für urbane Räume, Spiel- und Sportplätze. Neue Formate rücken Digitalisierung, Wissenstransfer und Vernetzung in den Fokus.

Rund 1100 Aussteller werden sich auf der GaLaBau 2026 in Nürnberg präsentieren (Bild: NuernbergMesse/Frank Boxler)
Mit rund 1.100 Ausstellern in 14 Hallen deckt die GaLaBau 2026 ein breites Spektrum der grünen Branche ab. Gezeigt werden Baustoffe, Pflanzen, Bau- und Pflegemaschinen sowie Lösungen für die Gestaltung urbaner Räume, Spielplätze und Sportplätze. Im Mittelpunkt stehen drei Dimensionen: Vernetzung soll Orientierung schaffen, Erlebnis soll Innovationen greifbar machen, und fachliche Impulse sollen Wissen für betriebliche Entscheidungen liefern.
Besucher können Angebote direkt vergleichen und sich in persönlichen Gesprächen informieren. Der »GRÜN-BLAUE PFAD« unterstützt die gezielte Anbietersuche nach Themengebieten. Weitere Formate sollen dabei helfen, junge Unternehmen zu entdecken und Kontakte innerhalb der grünen Branche zu knüpfen. Dazu gehört auch ein neues Format, das die Sichtbarkeit, Vernetzung und Stärkung von Frauen im Garten- und Landschaftsbau adressiert.
Praxis, Austausch und neue Themen
Auf der Messe werden Maschinen in der Anwendung gezeigt, handwerkliche Leistungen demonstriert und Fachinhalte mit Austausch verbunden. Zukunftsthemen wie E-Mobilität und Klimaanpassung werden räumlich erfahrbar gemacht. Zudem sollen digitale Innovationen vor Ort ausprobiert werden können. Damit richtet sich die Veranstaltung an Betriebe, die technische Entwicklungen, veränderte Anforderungen und neue Arbeitsweisen in ihre Praxis einordnen möchten.
Spezialisierte Fachformate liefern kompakte Einblicke in aktuelle Themen und geben Zugang zu Experten. Vorgestellt werden unter anderem Lösungen und Ansätze rund um Gefahrstoffmanagement, Li-Ion-Akkus, Leckagemanagement und Gewässerschutz. Praxisnahe Beispiele sollen zeigen, welche Ansätze sich im betrieblichen Alltag bewährt haben und Besuchern Orientierung für eigene Entscheidungen geben.
Frauen in der grünen Branche und Wissenstransfer
Ein neues Format startet am 16. September mit einer Auftaktveranstaltung auf der Fachmesse. Im Fokus stehen Sichtbarkeit, Vernetzung und Empowerment von Frauen in der grünen Branche. Bei einem Get Together berichten Frauen aus dem Garten- und Landschaftsbau unter anderem über Karrierewege, ihren Alltag als Female Lead auf der Baustelle sowie darüber, wie sie Familie und Unternehmen organisieren. Anschließend werden die Themen Karriere, Leadership und Gesundheit in Diskussionsrunden vertieft. Weitere Formate nach der Messe sind in Planung.
Ein neuer Treffpunkt in Halle 11, Stand 300, bündelt den Wissenstransfer. In kompakten Fachvorträgen vermitteln Branchenexperten Wissen zu aktuellen Themen. Das kostenfreie Vortragsprogramm bietet Austausch mit Fachleuten und Branchenkollegen und unterstützt damit Wissensvermittlung und Netzwerkbildung.
Digitalisierung und Fachhandel im Blick
Ein weiteres neues Format feiert in Halle 3C, Stand 405, Premiere. Es bietet praxisnahe Impulse zu Digitalisierung, KI-gestützten Planungstools, papierlosen Prozessen und Strategien zur Fachkräftegewinnung. Besucher sollen konkrete Lösungen für Betriebe im Garten- und Landschaftsbau kennenlernen und Technologien vor Ort testen können.
Außerdem verleiht ein Fachmagazin seinen Award erstmals auf der Messe in Nürnberg. Die Auszeichnung würdigt seit 2015 Betriebe aus der Garten-, Forst- und Kommunaltechnik, die sich als servicegebender Fachhandel profilieren und durch Unternehmertum sowie Branchenengagement überzeugen. Der Ticketshop ist für Besucher und Medienvertreter geöffnet; Medienakkreditierungen sind ebenfalls erhältlich.
Tickets sind direkt über den Webshop der NürnbergMesse verfügbar. Die GaLaBau 2026 findet vom 15. bis 18. September in Nürnberg statt.



