Befestigungssystem für Kipper und Aufsätze

Artikel vom 27. August 2026
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Krampe führt mit »FlexMount« ein modulares Befestigungssystem ein. Es nutzt integrierte Nuten und Klemmleisten, damit Anbauteile an Dreiseitenkippern, Muldenkippern, Abschiebewagen und Silageaufsätzen ohne Bohren oder Schweißen montiert oder nachgerüstet werden können.

Das durchgängige Befestigungssystem verbindet die neue Rahmenkrone mit dem Silageaufsatz und erleichtert die Positionierung von Anbauteilen (Bild: Krampe Fahrzeugbau GmbH).

Mit »FlexMount« überträgt Krampe ein modulares Befestigungskonzept auf mehrere Fahrzeugbaureihen. Grundlage ist ein patentiertes Bordwandprofil mit integrierter Befestigungsnut, das bereits mit den »FlexBody«-Dreiseitenkippern vorgestellt wurde. Über diese Nut lassen sich Ausstattungsoptionen flexibel montieren, ohne dass an den Fahrzeugen gebohrt oder geschweißt werden muss.

Das System wurde zunächst für die Dreiseitenkipper entwickelt und wird nun auch auf Silageaufsätze übertragen. Parallel zieht die Lösung in »BigBody«-Muldenkipper und »RamBody«-Abschiebewagen ein. Dort ersetzt ein Profilrohr mit integrierter Klemmleiste schrittweise die bisherige Rahmenkrone der Grundwanne. Damit wird die Erstmontage ebenso erleichtert wie die spätere Nachrüstung verschiedener Anbauteile.

Stufenlose Montage über die Fahrzeuglänge

Die Befestigungsnut nimmt Verbindungselemente auf, die stufenlos positioniert und sicher geklemmt werden können. Dadurch lassen sich u.a. Abdecksysteme, Beleuchtung, Kamerasysteme, Aufstiegsleitern, Bordwandhebefedern, Kartoffelsegel, Spannstangen oder Ladungssicherungssysteme anbringen.

Bei Dreiseitenkippern und Silageaufsätzen ist die Nut direkt in das Bordwandprofil integriert. Schnell bedienbare Scharniere ermöglichen das Entkoppeln und Abklappen der Bordwände beziehungsweise Aufsätze. Bei Muldenkippern und Abschiebewagen bildet künftig ein Profilrohr mit Klemmleiste den oberen Abschluss der Grundwanne. Anbauteile können dadurch bedarfsgerecht über die gesamte Fahrzeuglänge befestigt werden.

Neben der Klemmfunktion übernimmt die neue Konstruktion auch die stabilisierende Aufgabe der bisherigen Rahmenkrone. Eine integrierte Ablaufschräge soll Schmutzablagerungen reduzieren und die Reinigung erleichtern.

Standardisierte Komponenten für Service und Nachrüstung

Das Profil der Bordwände und Silageaufsätze ist auf Formstabilität und eine präzise Passung der Befestigungsnut ausgelegt. Robotergeschweißte Profilbordwände sorgen für belastbare Materialverbindungen. Über die Fahrzeugbaureihen hinweg kommen standardisierte Verbindungselemente zum Einsatz. Auch bei unterschiedlichen Bordwandhöhen werden gleiche Komponenten verwendet.

Für Anwender und Handel ergeben sich daraus mehrere praktische Vorteile: Fahrzeuge lassen sich ohne Bohren oder Schweißen an wechselnde Einsatzbedingungen anpassen, Zubehör kann entlang der Fahrzeuglänge positioniert werden, und die Ersatzteilversorgung wird durch einheitliche Bauteile vereinfacht. Die Lösung unterstützt damit Erstkonfiguration, Nachrüstung, Wartung und Service während der Nutzungsdauer.

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