Neue Asphaltmischanlage senkt Betriebs- und Transportkosten

Artikel vom 8. September 2026
Maschinen und Geräte für die Straßenunterhaltung/instandsetzung

Benninghoven erweitert sein Portfolio um die transportable Chargen-Asphaltmischanlage »CORE«. Die Anlage arbeitet im Batchverfahren, ermöglicht Recycling-Zugaben bis 40 % und setzt auf modulare Nachrüstung, flexible Brennstoffe sowie reduzierte Montage- und Transportaufwände.

Die »CORE« ist eine transportable Asphaltmischanlage von Benninghoven, entwickelt für die Anforderungen von Anlagenbetreibern (Bild: Benninghoven).

Mit der »CORE« bringt Benninghoven eine neue Generation transportabler Chargen-Asphaltmischanlagen auf den Markt. Die Anlage ist weltweit einsetzbar, arbeitet im Batchverfahren und ist auf planbare Betriebskosten sowie eine hohe Prozessstabilität ausgelegt. Betreiber können unterschiedliche Rezepturen fahren und Recycling-Zugabequoten von bis zu 40 % nutzen. Vorgerüstete Schnittstellen ermöglichen es, Komponenten später nachzurüsten und die Anlage an veränderte Marktanforderungen anzupassen.

Technik für stabile Prozesse

Im Fokus stehen Energie- und Brennstoffverbrauch. Moderne Frequenzumrichter an Komponenten wie Exhaustor und Trockentrommel passen die Leistung an den jeweiligen Bedarf an. So soll nur so viel Energie eingesetzt werden, wie der laufende Prozess benötigt.

Für mehr Spielraum bei der Brennstoffwahl ist der Mehrstoffbrenner »MULTI JET« vorgesehen. Er ermöglicht den gleichzeitigen Einsatz von bis zu vier Brennstoffen. Betreiber können damit auf schwankende Energiepreise oder unterschiedliche Verfügbarkeiten reagieren.

Ein Smart Weighing System unterstützt die Rezeptgenauigkeit. Es hilft, Überdosierungen zu vermeiden und enge Toleranzen einzuhalten, auch wenn Materialflüsse oder Temperaturen wechseln. Damit zielt das Konzept auf konstante Asphaltqualität und weniger Materialverluste im Betrieb.

Modularer Aufbau und einfachere Montage

Das Anlagenkonzept ist schlank aufgebaut und soll die Installation wirtschaftlicher machen. Für die Montage können Kräne mit einer Tragfähigkeit von unter 90 t eingesetzt werden. Das erhöht die regionale Verfügbarkeit geeigneter Hebetechnik und kann Montagekosten reduzieren.

Auch bei den Fundamenten setzt die Konstruktion auf geringeren Aufwand. Kleinere Fundamente senken Material- und Bauaufwand. Die Anlage kann zunächst als Basismodell betrieben und bei Bedarf schrittweise erweitert werden. Vorbereitete Schnittstellen erleichtern spätere Ergänzungen, etwa unterschiedliche Zugabesysteme, ohne umfangreiche Umbauten.

Vormontierte Gitterrinnen für die Kabelführung reduzieren den Montageaufwand und erhöhen die Betriebssicherheit. Dadurch eignet sich das Konzept auch für Wanderbaustellen und Projekte mit kurzen Realisierungszeiten.

Wartung, Sicherheit und Transport

Das Anlagen- und Arbeitsschutzkonzept ist auf einfache Service- und Bedienprozesse ausgelegt. Komponenten sind gut erreichbar, Zugänge groß dimensioniert und ergonomisch angeordnet. Vordefinierte Anschlagpunkte für die persönliche Schutzausrüstung, ein Schlüsseltransfersystem, Eingreifschutze am Mischer und an Pneumatik-Zylindern, Rückfallschutze sowie eine gute Ausleuchtung der Arbeits- und Wartungsbereiche sollen die Arbeitssicherheit unterstützen.

Für den internationalen Transport begrenzt das Design die Transportbreite und sieht eine maximale Transporthöhe von drei Metern vor. Dadurch lassen sich in vielen Fällen Sondertransporte, Begleitfahrzeuge oder zusätzliche Genehmigungen vermeiden beziehungsweise verringern. Eine abgestimmte Logistikplanung reduziert zudem die Zahl der Packstücke, sodass weniger Lkw für den weltweiten Versand benötigt werden.

Mit Recyclinganteil, flexibler Brennstoffauswahl, modularer Erweiterbarkeit und intelligenten Steuerungssystemen ist die Asphaltmischanlage auf langfristige Nutzung ausgelegt. Betreiber erhalten damit ein Konzept, das auf kalkulierbare Kosten, Nachrüstbarkeit und Produktionssicherheit abzielt.

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