Steigtechnik-Zubehör und Ersatzteile bedarfsgerecht nachrüsten
Gebäude- + Grundstücksmanagement
Krause bündelt Zubehör und Ersatzteile für Leitern, Tritte und Fahrgerüste. Die Lösungen helfen dabei, Steigtechnik an wechselnde Einsatzorte anzupassen, Verschleißteile gezielt zu ersetzen und Arbeitsmittel länger sicher nutzbar zu halten. Im Fokus stehen Standfestigkeit, Werkzeugablage, Transport und Lagerung.

Der Wandabstandhalter von Krause im Einsatz an einer Hauswand. (Bild: KRAUSE)
Leitern, Tritte und fahrbare Arbeitsbühnen kommen je nach Einsatzort unter sehr unterschiedlichen Bedingungen zum Einsatz. Unebene Böden, Treppenstufen, Absätze, Bordsteinkanten, gewachsene Böden oder schwer zugängliche Bereiche können zusätzliche Anforderungen an den sicheren Stand und die Handhabung stellen. Gleichzeitig hinterlässt die regelmäßige Nutzung Spuren an Bauteilen, die für die Arbeitssicherheit relevant sein können.
Das Programm von Krause verbindet dafür Sicherheitszubehör mit Original-Ersatzteilen. Zubehör erweitert vorhandene Steigtechnik um zusätzliche Funktionen oder passt sie an bestimmte Einsatzbedingungen an. Ersatzteile ermöglichen es, verschlissene oder beschädigte Komponenten gezielt auszutauschen, statt ein komplettes Arbeitsmittel vorschnell zu ersetzen.
Stand, Positionierung und Arbeiten in der Höhe
Für den sicheren Einsatz ist ein stabiler Stand der Leiter eine wesentliche Voraussetzung. Holmverlängerungen können Bodenunebenheiten ausgleichen, ein Traversen-Höhenausgleich unterstützt Leitern mit Quertraverse. Zusatz- und Niveau-Traversen erweitern die Anpassungsmöglichkeiten, Leiternspitzen können auf gewachsenem Boden zusätzlichen Halt geben. Universal-Traversen stehen zudem als Ersatz für vorhandene Traversen zur Verfügung, wenn eine passende sicherheitsrelevante Komponente beschädigt oder verschlissen ist.
Mit zunehmender Arbeitshöhe wird auch die Position des Anwenders wichtiger. Eine zusätzliche Standfläche kann längere Tätigkeiten erleichtern. Die »CombiSystem Tritt/Ablage« lässt sich in die Leiter einhängen und je nach Ausrichtung als Standfläche oder Ablage nutzen. Ergänzende Handläufe, Plattformlösungen für Gelenkleitern, das »TeleBoard-System« oder Ausstiegsholme können Arbeitspositionen und Übergänge je nach Anwendung sicherer und komfortabler gestalten.
Bei Anlegeleitern zählt neben dem Stand am Boden auch der obere Anlegepunkt. Wandabstandhalter schaffen Abstand zur Wand und können Arbeiten an Dachüberständen oder vorspringenden Bauteilen erleichtern. Einhängehaken, Mastkrallen und spezielle Anlegeteller unterstützen die definierte Positionierung an Einsatzorten, an denen keine geeignete Anlagefläche vorhanden ist.
Verschleißteile, Werkzeugorganisation und Lagerung
Nicht jedes sicherheitsrelevante Bauteil fällt im Alltag sofort auf. Fußkappen und Fußstopfen haben regelmäßig Kontakt zum Untergrund und können verschleißen. Werden solche Teile erneuert, kann ein ansonsten funktionsfähiges Arbeitsmittel weiter genutzt werden. Voraussetzung ist die eindeutige Zuordnung zum vorhandenen Produkt, etwa über die Artikelnummer oder über Produktkategorien im Ersatzteile-/Zubehör-Shop.
Auch Werkzeuge und Arbeitsmaterialien beeinflussen die Sicherheit in der Höhe. Lose abgelegte Kleinteile sind unpraktisch und können herunterfallen. Werkzeugtaschen, die »ToolBag-Werkzeugablage«, Magnet-Werkzeughalter und Werkzeugablageschalen schaffen geordneten Stauraum direkt am Arbeitsplatz. So muss die Arbeitsposition seltener verlassen werden, während benötigte Arbeitsmittel griffbereit bleiben.
Nach dem Einsatz spielen Transport und Lagerung eine wichtige Rolle. Wandhalterungen ermöglichen eine feste, platzsparende Aufbewahrung von Leitern. Für den Transport auf Fahrzeugdachträgern stehen Sicherungsmöglichkeiten zur Verfügung, mit denen Leitern fixiert werden können. Eine sachgerechte Lagerung schützt Personen im Lager- oder Werkstattbereich und kann Beschädigungen durch Umfallen oder Anstoßen reduzieren.
Nachrüsten und Lebenszyklus im Blick
Nachrüstlösungen verbinden Zubehör und Ersatzteilversorgung besonders eng. Wenn sich technische Regeln und Normen weiterentwickeln, können geeignete Sets helfen, vorhandene Steigtechnik weiter zu nutzen. Als Beispiel nennt der Hersteller die »Trigon-Traverse« für bestimmte Schiebe- und Vielzweckleitern. Sie kann am schmalen, separat herausnehmbaren Leiternteil eingesetzt werden und eine entsprechende normkonforme Nutzung ermöglichen.
Zubehör und Ersatzteile verfolgen damit dasselbe Ziel: Steigtechnik soll an wechselnde Einsatzbedingungen angepasst und über den Nutzungszeitraum in einem ordnungsgemäßen Zustand gehalten werden. Regelmäßige Kontrollen ersetzt das nicht. Werden Mängel festgestellt, muss geprüft werden, ob und wie das Arbeitsmittel fachgerecht instandgesetzt werden kann.


