Flexible Anbautechnik für den Ganzjahreseinsatz
Kommunaltraktoren und Geräteträger klein
Drei Anbauräume, werkzeugloser Gerätewechsel und eine mechanische Zapfwelle: Die kompakten Holder-Geräteträger von Kärcher Municipal sind auf wechselnde kommunale Aufgaben ausgelegt. Mit Motorleistungen von 57 bis 65 PS verbinden die Modelle der »C«-Baureihe flexible Einsatzmöglichkeiten mit einer wendigen Fahrzeugkonstruktion.

Der Holder »C 70«, hier in der Ausstattungsvariante SC, ist ein multifunktionaler knickgelenkter Geräteträger mit vier Radmotoren. (Bild: Kärcher Municipal)
Bei kommunalen Geräteträgern kommt es neben der Motorleistung vor allem auf vielseitige Anbaumöglichkeiten und eine zuverlässige Kraftübertragung an. Die kompakten Holder-Modelle der »B«- und »C«-Reihe von Kärcher Municipal verbinden hierfür drei Anbauräume mit einer mechanischen Zapfwelle. Dadurch lassen sich unterschiedliche Arbeitsgeräte kombinieren und mehrere Aufgaben innerhalb eines Arbeitsgangs erledigen.
Drei Anbauräume für flexible Einsätze
Die Fahrzeuge verfügen über genormte Anbauräume an Front und Heck sowie eine zusätzliche Aufnahme für Aufsattelgeräte. Diese Konstruktion ermöglicht den gleichzeitigen Einsatz verschiedener Geräte und erweitert damit die Einsatzmöglichkeiten im kommunalen Arbeitsalltag. Ein weiterer Vorteil ist die unkomplizierte Handhabung: Die Montage der Anbaugeräte kann an allen drei Positionen werkzeuglos von einer einzelnen Person durchgeführt werden. Das erleichtert den Wechsel zwischen unterschiedlichen Aufgaben und reduziert den dafür erforderlichen Zeitaufwand.
Mechanische Kraftübertragung und hohe Wendigkeit
Für den Betrieb der Arbeitsgeräte steht eine mechanische Zapfwelle zur Verfügung. Sie ermöglicht eine gleichmäßige Kraftübertragung und eignet sich insbesondere für größere oder leistungsintensive Anbaugeräte. Gegenüber einer rein hydraulischen Leistungsübertragung kann dieses Konzept den Wärmeeintrag in das Hydrauliksystem verringern und zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch beitragen.
Auch die Fahrwerkskonstruktion ist auf den Einsatz unter beengten Platzverhältnissen ausgelegt. Vorder- und Hinterwagen sowie die an Front und Heck montierten Geräte folgen einer gemeinsamen Fahrspur. In Verbindung mit den kleinen Wendekreisen erleichtert dies das Manövrieren auf schmalen Wegen und begrenzten Arbeitsflächen. Gleichzeitig trägt die Konstruktion dazu bei, die verfügbare Antriebsleistung bei unterschiedlichen Arbeitsbedingungen auf den Untergrund zu übertragen.
Innerhalb der »C«-Baureihe stehen drei Grundmodelle zur Auswahl. Der »Holder C 55« verfügt über eine Motorleistung von 57 PS, während die Modelle »C 65« und »C 70« jeweils 65 PS leisten. Alle drei Ausführungen sind mit Motoren nach Abgasnorm Stage V ausgestattet. Damit deckt das Modellprogramm einen Leistungsbereich von 57 bis 65 PS ab.
Die Kombination aus mehreren Anbaupositionen, mechanischer Zapfwelle und kompakten Fahrzeugabmessungen ermöglicht es, die Geräteträger für unterschiedliche kommunale Arbeiten einzurichten. Insbesondere dort, wo Arbeitsgeräte häufig gewechselt oder mehrere Funktionen gleichzeitig benötigt werden, bietet das Fahrzeugkonzept praktische Vorteile.



