Kompaktlader für enge Einsätze in Kommunen
Maschinen und Geräte für den GaLaBau
Hyundai Construction Equipment Europe steigt mit zwei SSL-Modellen und einem CTL in ein neues Segment ein. Die Kompaktlader und der Raupenlader zielen auf GaLa-Bau, Kommunen und Abbruch – mit EU-Stufe-V-Motoren, vertikalem Hubweg, Selbstnivellierung und Ride-Control-System.

Ein SSL im Einsatz mit hydraulisch angetriebenem Kehrbesen – geeignet für kommunale Aufgaben (Bild: Hyundai Construction Equipment Europe).
Mit zwei SSL-Modellen und einem Kompakt-Raupenlader erweitert Hyundai Construction Equipment Europe das Angebot um Maschinen für beengte Einsatzbereiche. Genannt werden Galabau, Kommunen und Abbrucharbeiten. Die Baureihe umfasst die Modelle »HS80V«, »HS120V« und »HT100V«. Zu den zentralen Ausstattungsmerkmalen zählen Dieselmotoren nach EU-Stufe V ohne Abgasnachbehandlung, vertikale Hubarme, automatische Selbstnivellierung, ein hydraulischer Schnellwechsler in Serienausstattung und das »Ride-Control-System«.
Leistung und Hubgeometrie
Die drei Maschinen werden von Hyundai-Dieselmotoren nach EU-Stufe V angetrieben. Im kleineren SSL »HS80V« liegt die Leistung bei 49,5 kW, im größeren »HS120V« sowie im Raupenmodell »HT100V« bei 54,9 kW. Der »HS80V« wiegt 3,2 t und erreicht bei 50 % Kipplast eine Nenntragfähigkeit von 885 kg. Der 3,7 t schwere »HS120V« kommt bei 50 % Kipplast auf eine Tragfähigkeit von 1.220 kg. Der »HT100V« bringt 4,4 t auf die Waage und bietet bei 50 % Kipplast eine Nenntragfähigkeit von 1.490 kg.
Die Ladearmgeometrie führt die Schaufel parallel und soll Materialverluste beim Heben reduzieren. Der vertikale Hubweg unterstützt die Stabilität, ermöglicht eine größere Aushubhöhe und erhöht die Resttraglast. Die automatische Selbstnivellierung hält Schaufel oder Gabeln während des Hubbogens waagerecht. Damit sind die Maschinen auf häufige Lade-, Transport- und Wechselarbeiten in engen Arbeitsbereichen ausgelegt.
Kabine und Bedienung
Die Kabine verfügt über eine hochschiebbare Vordertür. Dadurch kann der Fahrer mit geöffneter oder geschlossener Tür arbeiten. Die Klimaanlage verteilt Heiz- und Kühlluft über mehrere Lüftungsöffnungen. Das breite Frontfenster verbessert die Sicht nach vorn. Die beiden größeren Modelle sind serienmäßig mit vier LED-Arbeitsscheinwerfern ausgestattet. Eine Rückfahrkamera wird aktiviert, sobald Rückwärtsfahrt gewählt wird. Nach dem Ausschalten leuchten die Arbeitsscheinwerfer noch 30 Sekunden weiter, damit der Fahrer die Maschine sicher verlassen kann.
Gesteuert wird über zwei Joysticks mit Daumen- und Fingerschaltern. Der rechte Hebel bedient Ausleger und Löffel und umfasst Tasten für Zusatzhydraulik und elektrische Versorgung. Der linke Hebel steuert die Fahrfunktionen und bietet eine Taste für den Zweigangbetrieb. Die Motordrehzahl lässt sich per Drehregler am Bedienfeld oder über ein Fußpedal regeln. Beim »Ride-Control-System« sorgt ein Hydraulikspeicher dafür, dass die Ladearme während der Fahrt leicht schwimmen. Das reduziert Belastungen für Maschine und Fahrer und hilft, Material in der Schaufel zu halten.
Service und Telemetrie
Für die Maschinen ist das Telemetriesystem »Hi MATE« verfügbar. Es liefert Echtzeitdaten zu Maschinenleistung und Standort und ermöglicht den Zugriff auf Diagnosen. Service und Wartung lassen sich dadurch besser planen. Für den Zugang zum Motorraum ist eine vollständig zu öffnende Hecktür mit ausschwenkbarem Kühler vorgesehen. Auch die Batterie ist über die Hecktür erreichbar. Bei umfangreicheren Wartungsarbeiten kann die Kabine zum Heck der Maschine hin gekippt werden.





