Generalplanung für Ausbau des Autobahnkreuzes Leverkusen
Maschinen und Geräte für Bauhöfe, Autobahn- und Straßenmeistereien
Obermeyer und Arup übernehmen als Joint Venture die Generalplanung für die Modernisierung des Autobahnkreuzes Leverkusen. Geplant sind unter anderem neue Bauwerke, eine rund einen Kilometer lange Brücke sowie Bauphasen unter laufendem Verkehr.

Das Autobahnkreuz Leverkusen wird ausgebaut (Bild: Die Autobahn GmbH des Bundes).
Das Autobahnkreuz Leverkusen an der A3/A1 gehört zu den stark belasteten Verkehrsknoten in Deutschland. Im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes übernimmt das Joint Venture aus Obermeyer und Arup die Generalplanung für die Modernisierung und den Ausbau des Knotenpunkts.
Ziel des Projekts ist es, die Leistungsfähigkeit der Verkehrsinfrastruktur zu erhöhen, den Verkehrsfluss zu verbessern und die Anforderungen an Mobilität und Verkehrssicherheit zu berücksichtigen. Dafür bündelt das Planungsteam mehrere Fachdisziplinen in einem integrierten Ansatz.
Integrierte Planung über mehrere Disziplinen
Der Generalplanungsauftrag umfasst die Trassen- und Entwässerungsplanung ebenso wie Brücken- und Ingenieurbau, Geotechnik, Umweltplanung und die erforderlichen Genehmigungsverfahren. Zum Projektumfang zählen außerdem der Ersatz mehrerer bestehender Bauwerke sowie die Planung einer rund einen Kilometer langen Brücke. Diese soll das künftige Stadtbild im unmittelbaren Umfeld der BayArena mitprägen.
Die Aufgabe reicht damit von technischen Ingenieurleistungen bis zur Abstimmung mit städtebaulichen und umweltplanerischen Anforderungen. Gerade bei einem Verkehrsknoten dieser Größenordnung ist die Koordination der Fachplanungen ein wesentlicher Bestandteil des Projekts.
Bauen unter laufendem Verkehr
Eine zentrale Herausforderung liegt in der Umsetzung während des laufenden Verkehrs. Das Generalplanungsteam setzt deshalb auf eine vorausschauende Bauphasen- und Verkehrsplanung. Sie soll dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit des Autobahnkreuzes während der Bauzeit möglichst weit zu erhalten.
Gleichzeitig sollen die Auswirkungen auf Verkehrsteilnehmende und das städtische Umfeld begrenzt werden. Dazu gehört auch eine verträgliche städtebauliche Integration des Vorhabens. Die Planung berücksichtigt damit nicht nur die künftige Kapazität des Autobahnkreuzes, sondern auch die Bauphase selbst und die Einbindung in das direkte Umfeld.
Modernisierung für mehr Verkehrssicherheit
Mit der Modernisierung des Autobahnkreuzes soll die Infrastruktur an steigende Anforderungen angepasst werden. Im Mittelpunkt stehen eine bessere Leistungsfähigkeit, ein stabilerer Verkehrsfluss und mehr Verkehrssicherheit. Durch die interdisziplinäre Planung entsteht die Grundlage für den weiteren Ausbau eines zentralen Verkehrsknotens im deutschen Autobahnnetz.



