Hydrostatische Kehrtechnik für die Stadtreinigung
Straßenwasch- und Spezial-Reinigungsmaschinen
Mit der »BS5« hat BSA eine neue hydrostatisch angetriebene Kehrmaschine für kommunale Reinigungsaufgaben entwickelt. Das Fahrzeug kombiniert eine kompakte Bauweise mit Edelstahlkomponenten, Wasserrückführung und einer elektronisch unterstützten Bedienung.

Die hydrostatische Kehrmaschine »BS5« von BSA verfügt über einen Kehrgutbehälter aus Edelstahl und ein System zur Wasserrückführung. (Bild: BSA/Busi Group)
Die »BS5« ist die erste hydrostatische Kehrmaschine, die vollständig innerhalb der Busi Group entwickelt wurde. Das zur Unternehmensgruppe gehörende Unternehmen BSA hat damit sein Programm für die kommunale Straßenreinigung um ein neues Fahrzeugkonzept erweitert.
Bei der Entwicklung standen nach Herstellerangaben ein geringer Kraftstoffverbrauch, einfache Bedienbarkeit und ein reduzierter Wartungsaufwand im Mittelpunkt. Der hydrostatische Antrieb soll eine bedarfsgerechte Bereitstellung der Leistung ermöglichen. Ergänzend setzt BSA auf eine intelligente Steuerung des Energieflusses.
Die Maschine ist für die regelmäßige Reinigung innerstädtischer Verkehrsflächen konzipiert. Dabei sollen kompakte Abmessungen und eine gute Übersicht aus der Fahrerkabine den Einsatz in dicht bebauten Bereichen erleichtern.
Das Fahrzeugdesign stammt vom Industriedesigner Giorgio Gnesda. Besonderes Augenmerk wurde auf die Ergonomie des Fahrerarbeitsplatzes, die Sichtverhältnisse und die Anordnung der Bedienelemente gelegt. Die Konstruktion soll dem Bedienpersonal einen guten Überblick über das Fahrzeugumfeld und die Arbeitsaggregate ermöglichen.
Eine weitere Zielsetzung war die Vereinfachung der Wartungsarbeiten. Die technischen Komponenten sind nach Herstellerangaben übersichtlich angeordnet und sollen für Servicearbeiten gut zugänglich sein. Dadurch lassen sich Wartungs- und Reparaturzeiten begrenzen.
Die »BS5« ist zudem für den Betrieb mit HVO-Kraftstoff geeignet. Der Einsatz eines solchen Kraftstoffs kann je nach Herkunft und Herstellungsverfahren die bilanziellen Treibhausgasemissionen gegenüber fossilem Diesel reduzieren. Die Maschine bleibt dabei ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor und hydrostatischem Antrieb.
Edelstahlkomponenten und Wasserrückführung
Für die Kehrgutaufnahme setzt BSA auf ein leistungsfähiges Saugsystem. Der Kehrgutbehälter und die Wassertanks bestehen vollständig aus Edelstahl. Das Material ist insbesondere bei häufigem Kontakt mit Wasser und verschmutztem Kehrgut für eine lange Nutzungsdauer von Bedeutung.
Ein integriertes Wasserrückführungssystem unterstützt die Staubbindung während des Kehrbetriebs. Dabei wird Wasser innerhalb des Reinigungssystems erneut genutzt. Das soll den Frischwasserverbrauch begrenzen und längere Einsatzintervalle ermöglichen.
Für die Reinigung unterschiedlicher Oberflächen kommen modular aufgebaute Kehrbesen zum Einsatz. Sie sind nach Herstellerangaben schnell austauschbar, sodass sich die Maschine mit vergleichsweise geringem Aufwand an unterschiedliche Reinigungsanforderungen anpassen lässt.
Das Saugsystem ist für anspruchsvolle Verschmutzungen ausgelegt. In Kombination mit den Kehrbesen und der Wasserrückführung soll es eine zuverlässige Aufnahme von Straßenkehricht ermöglichen und gleichzeitig die Staubentwicklung begrenzen.
Bei der Bedienung setzt BSA auf das System »FEW – Facility Easy Work«. Die Steuerung soll den Arbeitsablauf vereinfachen und die Bedienung der Kehrfunktionen unterstützen. Die Entwicklung des Fahrzeugs erfolgte mit Unterstützung spezialisierter Technologiepartner. Dabei wurden insbesondere die Auswahl hydraulischer und elektronischer Komponenten sowie die Steuerungslogik für Fahrantrieb und Arbeitsaggregate aufeinander abgestimmt.
Das BSA-Fahrzeug steht für eine neue Generation hydrostatischer Kehrmaschinen innerhalb der Busi Group. Für den deutschen Markt sind die genauen Ausstattungsvarianten und die reguläre Lieferbarkeit noch gesondert zu bestätigen.



