Kehrmaschinen / optional autonomer Betrieb

Artikel vom 16. Februar 2021
Selbstfahrende Kehrmaschinen

Kompakt und wendig ist die »Urban-Sweeper S2« schon von Haus aus. Jetzt läuft sie in der Version »S2.0« auch elektrisch und optional auch ganz autonom (Bild Küpper-Weisser).

Die Option des elektrischen Antriebs in Kehrfahrzeugen bietet auch Küpper-Weisser an. Die Variante der »Urban Sweeper S2.0« verspricht eine tägliche Nutzung von acht Stunden. Zwölf Batteriemodule mit zusammen 4320 Zellen sorgen dafür. Die 54,4 kWh Lithium-Ionen-Batterie ist direkt unter dem Schmutzbehälter montiert und versorgt den Antriebsstrang mit seinen 2 vollelektrischen Fahrantriebmotoren, 2 vollelektrischen Besenmotoren und der vollelektrischen Turbine mit Strom. Unter drei Lademöglichkeiten kann sich der Betreiber die passende aussuchen.

Ausgestattet mit einer Kombination aus Lidars, Kameras, mm-Wellen-Radar und gnss-Antennen wird die »Urban-Sweeper S2.0« zu einer vollständig fahrerlosen Kehrmaschine. 360°-Abdeckung der Umgebung, autonomes Aufwachen, autonomes Einparken, die fahrerlose Kehrmaschine kann nicht nur in abgegrenzten Bereichen eingesetzt werden, sondern kann mit seiner Level-5-Zertifizierung auch öffentlichen Straßen sicher kehren. Die geringe Lärmbelästigung der elektrischen Kehrmaschinen ermöglicht einen 24-Stunden-Einsatz. Der prezise und effiziente Erkennungs-Algorithmus ermöglicht es der Kehrmaschine, alle sichtbaren Objekte gleichzeitig zu erfassen, so dass Schmutz keine Chance hat.

Die kompakte und wendige »Urban Sweeper S2« mit konventionellem Diesel-Antrieb hat schon länger einen festen Platz am Markt – unter anderem läuft sie auch in Diensten der Berliner Stadtreinigung BSR. Der Kehrgutbehälter fasst 2,5 m³, die Breite des Knicklenkers liegt bei 1150 mm. Neu ist hier das Kehraggregat mit drei Besen, Scrubber genannt. Die »S2« bringt dank des Aluminiumkehrgutbehälters eine hohe Nutzlast auf die Straße – zwischen Leergewicht und zulässigem Gesamtgewicht (3500 kg) liegen 1200 kg. Anders gesagt: Sie ist leichter als vergleichbare Maschinen, der Hersteller gibt eine Treibstoffersparnis von 30 % an. Zum Wasservorrat im 190 l großen Frischwassertank kommt ein Wasserrückgewinnungstank für 150 l – ein sparsamer Umgang mit den Ressourcen.

 

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