Präzision bis an den Streurand
Streumaschinen – Streugeräte
Gleichmäßige Streubilder und eine bedarfsgerechte Dosierung sind entscheidend für einen wirtschaftlichen Winterdienst. Rauch bietet dafür ein breites Programm an Streugeräten für unterschiedliche Trägerfahrzeuge und Einsatzflächen. Vom kompakten Streuer für Gehwege bis zum leistungsfähigen »TAXON 25.1« stehen präzise Ausbringtechnik und eine einfache Bedienung im Mittelpunkt.

Der »AXEO 18.1« von Rauch ist für den kommunalen Winterdienst ausgelegt und ermöglicht mit seiner präzisen Dosiertechnik eine gleichmäßige Verteilung von Salz, Sand und Splitt (Bild: Rauch).
Die Winterdienststreuer von Rauch sind für unterschiedliche Einsatzgebiete ausgelegt und ermöglichen eine gezielte Ausbringung von Salz, Sand und Splitt. Charakteristisch sind gleichmäßige Streubilder mit steil abfallenden Streuflanken, die auch bei höheren Fahrgeschwindigkeiten und Ausbringmengen eine präzise Streugutverteilung unterstützen.
Elektronische Dosiersysteme passen die Ausbringmenge bei entsprechender Ausstattung an die Fahrgeschwindigkeit an. Dadurch lassen sich Streugutverluste begrenzen, Betriebskosten reduzieren und unnötige Umweltbelastungen vermeiden. Eine übersichtliche Bedienung und der hohe Edelstahlanteil vieler Maschinen erleichtern zudem die Handhabung unter winterlichen Einsatzbedingungen.
Schneckenförderung für gleichmäßigen Materialfluss
Mit dem »TAXON 25.1« bietet Rauch einen Präzisionsstreuer für größere kommunale Einsatzgebiete. Die Maschine verfügt über ein Behältervolumen von 1.500 l, eine maximale Nutzlast von 2.500 kg und erreicht Arbeitsbreiten von 2 bis 8 m. Der Antrieb erfolgt hydraulisch über das Trägerfahrzeug.
Anstelle eines herkömmlichen Rührwerks kommt ein Schneckenfördersystem zum Einsatz. Es transportiert Salz, Splitt oder Sand kontinuierlich zur hydraulisch angetriebenen Streuscheibe. Die Zwangsdosierung über die Förderschnecke unterstützt eine gleichmäßige Streugutverteilung und eine weitgehend vollständige Behälterentleerung.
Elektronische Steuerung und Streubildverstellung
Für die Bedienung des »TAXON 25.1« kommt die elektronische Steuerung »EcoTron« zum Einsatz. Sie ermöglicht die Einstellung der Streumenge und Arbeitsbreite sowie eine geschwindigkeitsabhängige Anpassung der Dosierung.
Zusätzlich bietet Rauch den »TAXON 25.1 plus« mit der erweiterten Steuerung »EcoTron plus« an. Diese Ausführung ist für die elektronische Streubildverstellung »VariSpread« vorbereitet und verfügt über eine Datenschnittstelle. Mit »VariSpread« lässt sich das Streubild asymmetrisch einstellen, um beispielsweise gezielt entlang von Fahrbahnrändern zu streuen und Streugutverluste außerhalb der vorgesehenen Fläche zu begrenzen.

Der »AXEO 18.1« von Rauch ist für den kommunalen Winterdienst ausgelegt und ermöglicht mit seiner präzisen Dosiertechnik eine gleichmäßige Verteilung von Salz, Sand und Splitt (Bild: Rauch).
Vielseitige Streutechnik mit der »AXEO«-Baureihe
Für kleinere und mittlere Einsatzflächen bietet Rauch die Winterdienststreuer der »AXEO«-Baureihe an. Das Programm umfasst die Modelle »AXEO 2.1«, »AXEO 6.1« und »AXEO 18.1«, die für unterschiedliche Trägerfahrzeuge und Einsatzbedingungen ausgelegt sind. Je nach Ausführung lassen sich Salz, Sand, Splitt und weitere Streumittel ausbringen.
Der »AXEO 18.1« ist für größere Streueinsätze innerhalb der Baureihe konzipiert. Die elektronische Streumengenregelung »QUANTRON-K2« ermöglicht eine geschwindigkeitsabhängige Dosierung. In entsprechender Ausstattung unterstützt die fernbediente Streubildverstellung »VariSpread« eine gezielte Anpassung der Streugutverteilung. So lässt sich beispielsweise beim Streuen entlang von Fahrbahnrändern der Materialeinsatz auf die vorgesehene Fläche konzentrieren.
Kompakte Lösungen für kleinere Einsatzflächen
Für kleinere Trägerfahrzeuge und begrenzte Einsatzflächen bietet Rauch außerdem die Winterdienststreuer der »SA«-Baureihe an. Die Modelle »SA 121«, »SA 250« und »SA 360« eignen sich insbesondere für die Streugutverteilung auf Gehwegen, Zufahrten und kleineren Verkehrsflächen. Ihre kompakte Bauweise ermöglicht den Einsatz auch dort, wo größere Streugeräte an ihre Grenzen stoßen.
Ergänzt wird das Programm durch die »UKS«-Kastenstreuer. Diese arbeiten mit einer über die gesamte Arbeitsbreite angeordneten Dosiereinrichtung und ermöglichen eine gleichmäßige, bodennahe Streugutausbringung. Das Verfahren eignet sich besonders für schmale Wege und Flächen, auf denen eine seitliche Streugutverteilung vermieden werden soll.
Mit den Baureihen »TAXON«, »AXEO«, »SA« und »UKS« deckt Rauch damit unterschiedliche Anforderungen im kommunalen Winterdienst ab. Die Auswahl reicht von kompakten Geräten für kleinere Flächen bis zu leistungsfähigen Streuern mit elektronischer Dosierung und anpassbarem Streubild.

